Song Cover Image

11 Willkommen und Abschied

+ Show full styles
V5.5

[Verse 1] Der Abend fällt, ich fahr zu dir, die Straßen liegen still vor mir. Ich hab den ganzen Tag gewartet, jetzt hält mich nichts mehr länger hier. Ich kenn den Weg schon fast im Schlaf, doch heute kann’s nicht schneller gehn. Dort stehst du schon vor deiner Tür – wie schön, dich endlich wiederzusehn. [Chorus] Willkommen und Abschied, wie nah sie doch beieinander sind. Kaum halt ich dich in meinen Armen, vergeht die Zeit viel zu geschwind. Willkommen und Abschied, jede Stunde zieht schnell vorbei. Gerade war es tiefste Nacht, schon bricht der Morgen wieder ein. [Verse 2] Für ein paar Stunden gibt es nichts, was draußen auf uns warten kann. Nur diese Nacht gehört uns beiden, und keiner denkt an irgendwann. So vieles bleibt noch ungesagt, doch manches braucht auch gar kein Wort. Ich seh dich an und weiß genau: Ich will nicht weg von diesem Ort. [Bridge] Der Morgen wartet vor der Tür, und keiner sagt so richtig was. Ein letzter Blick, bevor ich gehe, weil uns die Nacht zu wenig gab. Und vielleicht gehört zum Lieben auch der Abschied irgendwann. Denn nur wer einen Menschen vermisst, weiß, was Nähe bedeuten kann. [Final Chorus] Willkommen und Abschied, heute muss ich wieder gehn. Doch aus jedem schweren Abschied wächst die Lust aufs Wiedersehn. Willkommen und Abschied, der Tag bricht langsam draußen an. Doch was mir diesen Abschied leicht macht: Dass ich bald wiederkommen kann. [Outro] Im Rückspiegel wird dein Haus schon klein, der Morgen liegt noch still vor mir. Und während ich nach Hause fahre, bin ich in Gedanken noch bei dir. [End]