Das Märchen "Xiongsen, der Pferdehirt" war Teil meines Bestands. Leider kann ich die Quelle dazu nicht mehr ermitteln. Meytsch hat recherchiert (danke dir!): Das Märchen stammt aus tibetischem Ursprung. Und wurde in mündlicher Überlieferung weiter gegeben. Ich hab versucht mich schlau zu machen. Viel findet man aber nicht. Der Songtext ist ohne Hilfe von KI geschrieben von Merlynn (c) 2026 Es gibt ja Leute, die meinen, die eigentliche Leistung des Schreibens besteht im selbst ausdenken. Nun, das sehe ich anders. Versucht es gern selbst. Die komplette Story findet ihr im SttZ-Mini-Event Challenge https://discord.com/channels/1323355809773649992/1336784162790703124/threads/1486757951195578558 [verse1] Hirtenvölker in der weiten Steppe Asiens - Zwei Häuptlinge treffen sich im grünen Tal. Mein Volk ist bis zum Pferdehirt grundehrlich, ohne gegenseit'ge Qual. "Dagegen wette ich die Hälfte meiner Herde." "Ha, wenn du mir eine Lüge nachweist nur, geb ich dir meine halbe Herde." So besiegeln sie ihrer Wette Schwur. [pre chorus] Kann sowas gut ausgehen für alle? Der Fürst, der Lüge beweisen will, plant mit seiner Tochter eine Falle. Der andere ruft Xiongsen ganz still. [chorus : call&response] Wie geht es dir, mein Hirte? "Ich fühl mich stark wie ein Leopard hier!" Wie geht es unserer Herde? "Das Glück des Stammes liegt in ihr." Wie geht es meinem geliebten Renner? "Er ist wohlauf, der Herden Zier." [Verse2] Xiongsen sieht einen Sturm aufziehn, treibt die Herde zusamm' in geschützte Welt. Da reitet ein Mädchen, fragt "Wohin?" Sie verbringen den Regen in seinem Zelt. Sie singen bei Tovshuur Hirtenlieder er sieht in ihrem Blick das Zeltfeuer klar. Drei Tage hält der Regen sie nieder, bei Sonne lächelt sie und bleibt - wie wunderbar. [chorus : call&response] Wie geht es dir, meine Steppenblume? "Ich fühl mich stark wie eine Löwin neben dir!" Wie geht es unserer Herde? "Lass uns gemeinsam seh'n nach ihr." Wie geht es dem Zuchthengst, dem edlen Renner? "Möge er ewig leben, wie auch wir." [verse3] Xiongsen glaubt sich glücklich mit der Maid gemeinsam reiten sie mit der Herde. Weite Steppe und lauer Wind in Zweisamkeit - er ist dankbar und frei auf gesegneter Erde. Eines Tages kommt er pfeifend zum Zelt, in Vorfreude auf Suppe, köstlich warm. Doch seine Liebste glüht hohes Fieber, wälzt sich auf dem Lager voll Pein und Harm. [chorus : call&response] Was ist mit dir, mein Augenstern? "Die alte Krankheit voll Todesschmerz!" Wie helf ich dir, ich tu es gern! "Mir hilft nur noch des Renners Herz!" Xiongsen erschrickt: Das darf ich nicht! Sie schreit, er macht den Todesstich. [verse4] Am Ende schlafen die beiden ein. Doch anderntags ist die Liebste fort. Und mit ihr der Pferdekopf verschwunden Xiongsen befällt die Schuld sofort. Derweil besucht der Fürst den andern. "Nun ruf deinen Hirten, für unsere Wette!" Er wirft den Kopf des Renners ihm zu Füßen. "Ich höre, was Xiongsen dir zu sagen hätte." [bridge : spoken] Xiongsen in Not, zu beichten seinen Mord. baut ein Steinorakel sich vor Ort. 1 Wie geht es dir, mein Hirte? Ich fühl mich stark wie ein Leopard hier! 2 Wie geht es unserer Herde? Das Glück des Stammes liegt in ihr. 3 Wie geht es meinem geliebten Renner? Er starb an Krankheit ... [fx Stone avalanche] [half spoken, half sung] Die Orakelsteine ins Fallen bewegt. Erst Wahrheit hielt den Turm wie gelegt. Und wie er vor den Häuptling tritt, Xiongsen nicht mehr an Zweifel litt. [Final Chorus - call&response] Wie geht es dir, mein Hirte? Ich fühl mich stark wie ein Leopard hier! Wie geht es unserer Herde? Das Glück des Stammes liegt in ihr. Wie geht es meinem geliebten Renner? Ich tötete ihn aus Liebe, mit Schuld. Nun gebt die gerechte Strafe mir. [outro] Der Stammeshäuptling erhebt sich freudig, und dankt Xiongsen für seinen Mut. Der andere Fürst neigt sich ehrerbietig: „Ein Teil meiner Herde ist nun dein Gut. Im Gedenken an euren edlen Renner lebe in jedem neuen Pferd der Herde seine Glut."