
Offenbarung Achtzehn Am Rand des Textes könnte „Kirche“ stehen, Kirche wie Martin Luther die Kirche sah, das Haupt nicht Stellvertreter Christi auf Erden, eher das Haupt eines Hurenapparates, jedermann vor Augen gestellt, jedem der lesen kann als Warnung in Worten dargestellt. Die Welt wird staunen wie sich Gottes Wort erfüllt und die Kaufleute der Welt haben uns vor Jahren einen Vorgeschmack ihres Flehens und Jammerns gezeigt. Bis einschließlich Seelen wird heute alles verkauft, Religion ist obendrein eine prächtige Handelsware, in deren Gepräge sich die Kultur zu diesem Weltausverkauf etablierte. Ja selbst Sünden kann man handeln, Ablässe sind keine Vergangenheit. Der Tag kommt, an dem es keinen Protest mehr braucht, denn offensichtlich verstehen die Herren der Kultur des Kaufens und Verkaufens nur die Sprache der Einschüchterung wie der Gewalt. Alle Kriege trugen den Segen einer Hure die mit Gott handelte als ob es um den Preis für ein glorreiches Überleben gegangen wäre. Wer hat den Mut den Mächtigen wie den Religiösen die Wahrheit zu sagen? Oder steht bis jetzt zu viel Geschäft auf dem Spiel? Was kostet die Welt oder wie teuer ist das Seelenheil?

