
[INTRO – FEMALE WHISPER] Ich hab so oft versucht, dich noch zu fühlen... doch da war nur Stille... [DROP] 808 SLIDE + 909 KICK + DISTORTED PIANO. [VERSE 1] Zwei Stimmen in mei'm Kopf, beide reden auf mich ein, eine sagt: „Vergiss den Dreck“, die andre: „Lass ihn niemals rein.“ Hab gelernt, nichts zu zeigen, wenn die Scheiße in mir brennt, denn hier draußen zählt kein Schmerz, wenn dich keiner wirklich kennt. Immer viel zu viel gehofft, beide Hände ausgestreckt, wollt nie was dafür zurück, doch jetzt ist selbst die Patte leer. Kein Fünfer im Portemonnaie, doch Stolz liegt noch daneben, hab mein letztes bisschen Würde nicht für irgendwen gegeben. Mit Dämonen täglich kämpfen, Geister, die ich selbst gerufen, Ma Butter bei de Fische: Ja, ich hab mich oft verschoben. Hab mir meine Hölle selbst gebaut, Stein für Stein, und kann jetzt wenigstens behaupten: Diese Scheiße war mal mein. Doch die Birne wird klarer, weniger Nebel im Verstand, auch wenn dieses ganze Leben ständig Stress im Nacken fand. Dachte oft, das hier wär 'ne Quest, die niemals endet, doch wer sich auf die Falschen verlässt, wird irgendwann geblendet. [HOOK – FEMALE + MALE] FEMALE: Ich hör dein Echo... ich hör dein Echo... MALE: Zwei Stimmen in mei'm Kopf, doch ich weiß nicht, welche lügt, eine zieht mich in die Vergangenheit, die andre sagt: „Vergiss.“ FEMALE: Ich hör dein Echo... auch wenn du längst nicht mehr hier bist... MALE: Denn manche Dinge sterben nie, sie wechseln nur ihr Gesicht. [VERSE 2] Meine Sicht von unten ist zum Glück nicht mehr verfärbt, Gefühle, Liebe, diesen ganzen Bonus hab ich längst verlernt. Biochemischer Lug und Trug, Hormone machen dich bekloppt, erst fliegste viel zu hoch und dann schlägt's dich auf den Boden. Hoch, höher, weiter, bis der Schädel wieder brennt, schneller, härter, tiefer, bis man sich selber nicht mehr kennt. Fallen, aufstehen, weitermachen, gegen Wände rennen, doch ich hab gelernt: Du musst nicht jeden Menschen Bruder nennen. Und wie hart ist eigentlich der Boden, wenn du fällst? Vielleicht wär's sogar okay, wenn danach einfach Ruhe hält. Doch mich nervt ihr Getrampel, dieses Treten auf den Rest, selbst wenn alles längst zerbrochen ist, lässt ihr mich nicht los. Ich hab genug von Versprechen, genug von „Morgen wird es gut“, denn am Ende bleibt von Worten meistens nur verbrannte Glut. Keine Märchen, keine Wunder, kein verdammtes Happy End, nur ein Mann, der seine Schatten inzwischen beim Vornamen kennt. [BEAT SWITCH] Kick out. Piano alone. Low voice: „Ich hör dich noch...“ 808 returns twice as heavy. [BRIDGE] Vielleicht war ich nie stark genug, dich wirklich gehen zu lassen. Vielleicht warst du zu tief, um dich einfach zu vergessen. Doch ich steh noch. Ich atme noch. Ich geh noch. Und wenn die Stille wieder schreit, dann schrei ich lauter zurück. [FINAL TRIPLET] Flattern im Magen, doch kein Schmetterling, manchmal ist das Leben einfach nur ein mieses Ding. Dünnschiss im Bauch und trotzdem Haltung im Gesicht, denn irgendwann begreifst du: Viel schlimmer wird es nicht. Zurück auf den Boden, mein Freund, wie schon zu oft, hab auf den großen Durchbruch und auf Rettung gehofft. Doch vielleicht ist dieser Absturz nur ein weiterer Beweis: Ich bin noch nicht verschwunden, auch wenn alles um mich schreit. [FINAL HOOK] FEMALE: Ich hör dein Echo... ich hör dein Echo... MALE: Zwei Stimmen in mei'm Kopf, beide kämpfen um mich hier, eine will zurück zu dir, die andre sagt: „Du bleibst bei dir.“ FEMALE: Ich hör dein Echo... doch es hält mich nicht mehr fest... MALE: Denn manche Geister bleiben da, doch sie bestimmen nicht den Rest. [OUTRO] Music fades. Same heartbeat returns extremely fast. Accelerates, becomes irregular. ONE FINAL HEARTBEAT: LUB. Complete silence. Hospital cardiac monitor flatline: BEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEP No music, vocals or other sounds. Flatline continues several seconds, then fades.

