Strophe 1: Mein Schloss aus Schatten, mein goldner Käfig, Vom Fluch gewebt, unendlich starr. Die Dornen wachsen, stumm und ewig, Ein stähler Netz, das niemals war. Die Jahre schleichen, die Zeit zerbricht, Ein endlos Schlaf, doch kein Gesicht. Prinzessin nennt ihr mich im Traum, Doch Spinnweben fesseln meinen Raum. Refrain: Im Dornenkleid, mein Herz verkümmert, Kein Licht, das je mein Schicksal schimmert. Ein stummes Flehen, ein leises Weh, Ich bin die Rose, die keiner sieht. Strophe 2: Die Nadel stach, mein Blut geflossen, Ein rotes Band, mein stiller Eid. Die Hexe lachte, kalt und verschlossen, Ich fiel hinab in Dunkelheit. Und alle träumen, tief wie ich, Gefangen in des Fluches Stich. Doch ihre Ruhe, mild und leicht, Ist nicht das Leid, das mir gereicht. Refrain: Im Dornenkleid, mein Herz verkümmert, Kein Licht, das je mein Schicksal schimmert. Ein stummes Flehen, ein leises Weh, Ich bin die Rose, die keiner sieht. Bridge: Ihr sprecht von Rettern, Schwertern blank, Doch wer will mich in Finsternis fang’? Ein Kuss, er reicht nicht, bricht mich kaum, Ich bleibe hier, ein schwarzer Traum. Refrain: Im Dornenkleid, mein Herz verkümmert, Kein Licht, das je mein Schicksal schimmert. Ein stummes Flehen, ein leises Weh, Ich bin die Rose, die keiner sieht. Outro: Und wenn der Prinz die Dornen spaltet, Sein Atem warm, sein Licht er kalte. Kein Ende findet dieser Schlaf, Denn die Dunkelheit bleibt mein Grab.