
[Strophe 1] Leer ist die Straße, kalt ist die Nacht, ich steh hier allein, doch ich geb nicht mehr nach. So viel liegt hinter mir, vor mir der Wind, doch ich glaub, dass wir nicht verloren sind. Irgendwo weint eine Gitarre, spielt mir die Seele langsam wund. Mama sagte: Halt den Rücken gerade, auch wenn dich das Leben zu Boden drückt. Ich hab vergeben, gesündigt, gesucht, nach einer Antwort in all dem Staub. Doch alles vergeht, mein Bruder, irgendwann, nur die Erinnerung hallt noch nach. [Refrain] Nach jeder Nacht kommt Morgenlicht, nach jedem Schmerz kommt Verzeih'n. Das Leben schreibt sein eigenes Lied, und wir warten auf ein Anderssein. Nach jeder Nacht kommt Morgenlicht, Bruder, komm, ein Glas auf die Zeit. Auch wenn die Welt gegen uns steht, wir bau'n uns aus Scherben wieder frei. [Strophe 2] Das Herz schlägt müde, doch ohne Schuld, wir steh'n aus unseren Kriegen auf. Wir leben nicht nach fremden Regeln, wir nehmen das Leben, so wie es kommt. Wer aus Angst verrät, den richt ich nicht, ich bin müde von all dem Zorn. Ich hab das Lieben nicht verlernt, auch wenn ich mich selbst fast verlor. Der Schnee wird schmelzen, der Schmerz vergeht, der Frühling nimmt ihn still mit fort. Wichtig ist nur, dass man nicht vergisst: Nichts war umsonst an diesem Ort. [Bridge] Und wenn es dunkel wird, schau einfach raus, hinter den Wolken wartet ein Tag. Auch wenn wir müde sind, auch wenn die Seele friert, bleibt irgendwo ein Licht, das uns tragen mag. Und wenn der Weg uns niederdrückt, geh'n wir ihn trotzdem Schritt für Schritt. Denn hinter dem letzten Schatten steht ein Morgen, der uns weiterzieht. [Refrain - Finale] Nach jeder Nacht kommt Morgenlicht, nach jedem Schmerz kommt Verzeih'n. Das Leben schreibt sein eigenes Lied, und wir warten auf ein Anderssein. Nach jeder Nacht kommt Morgenlicht, Bruder, komm, ein Glas auf die Zeit. Auch wenn die Welt gegen uns steht, wir bau'n uns aus Scherben wieder frei.

