
Strophe 1 Man sieht sie lachen, laut, warm, freundlich, als würde sie jeden Raum mit Licht füllen. Doch niemand merkt, dass dieses Licht längst erloschen ist. Ihre Augen haben den letzten Funken verloren, wie ausgeblasene Kerzen einer viel zu langen Nacht. Sie sagt, es geht ihr gut, immer. Automatisch. Wie ein Satz, den sie gelernt hat, weil niemand ihre Wahrheit hören wollte. Strophe 2 Unter der Maske zittert sie. Niemand sieht, wie ihre Hände nachts unter der Bettdecke verkrampfen, wie ihr Herz viel zu schwer schlägt für eine Frau, die viel zu lange stark sein musste. Sie fragt sich leise, ob jemand den Unterschied merken würde, wenn sie einfach verschwinden würde. Nur ein Schatten weniger in einer Welt voller Stimmen, die sie nicht hört. Refrain Sie lacht… doch sie bricht. Sie strahlt… doch innen ist es schwarz. In ihrem Lächeln wohnt ein Sturm, der niemanden erreicht. Hinter ihren Augen— Leere. Kälte. Ein Schrei, den niemand hört. Sie trägt eine Maske so perfekt, dass selbst sie vergessen hat, wie sich Ehrlichkeit anfühlt. Strophe 3 Wenn die Tür hinter ihr zugeht, fällt ihre ganze Welt zusammen. Ihr Spiegel kennt die Tränen besser als jedes Gesicht, das sie draußen zeigt. Sie wischt die Mascara weg, bevor sie erkennt, dass es eigentlich ihr Herz ist, das verläuft. Sie legt die Hände an ihre Wangen— kalt, fremd, verloren. Sie fragt sich, wann sie aufgehört hat zu leben, und angefangen hat nur zu funktionieren. Refrain 2 – trauriger, gebrochener Sie lacht… doch es ist nur ein Echo, ein Klang ohne Seele. Sie atmet… doch jeder Atemzug tut mehr weh als der letzte. Hinter ihren Augen— nichts als ein Raum, in dem früher Hoffnung stand. Ihre Maske hält, doch ihr Herz nicht. Und niemand merkt, dass sie längst im Stillen untergeht. Bridge Vielleicht hofft sie noch auf jemanden, der tief genug hinsieht, der die Risse erkennt unter der Schicht aus „Mir geht’s gut“. Doch jedes Mal, wenn sie darüber nachdenkt, werden ihre Augen nur noch leerer, müder, matter— weil niemand je geblieben ist. Finaler Refrain – am traurigsten Sie lacht… doch es ist ein Abschied. Ein letzter Versuch, nicht aufzufallen. Hinter ihren Augen— Verlust, Ermüdung, ein Herz, das flüstert: „Ich kann nicht mehr.“ Ihre Maske glänzt, doch sie selbst ist längst verblasst. Und niemand weiß, wie sehr sie weint, wenn die Welt sie nicht mehr sieht.

