
Waifus aus Tinte
Strophe 1: Gäste, ich schmunzle, ihr seid so bereit, die Drucker spucken Träume, in Schwarz-Weiß und Kleid. Keine echten Worte, kein echtes Gesicht, doch eure Waifu lächelt – und widerspricht nicht. Ihr habt sie bestellt, die Maße sind klar, mit Tinte gezeichnet, so wunderbar. Doch nehmt euch in Acht, sie bleibt, wie sie ist, nur Linien und Farben – kein echtes Gerüst. Chorus: Druck dir ’ne Waifu, so makellos fein, ein Traum auf Papier – mehr kann sie nicht sein. Druck dir ’ne Waifu, sie nickt stets erfreut, doch Wärme und Nähe hat sie nie betreut. Strophe 2: Ihr hängt sie an Wände, gebt ihr einen Platz, doch wo bleibt der Funke? Der echte Ersatz? Mit Tinte gestaltet, perfekt arrangiert, doch Liebe entsteht nicht, wo nichts sich berührt. Gäste, ich frage: Ist das wirklich genug? Ein Leben aus Papier als Herzensbezug? Ihr lacht vielleicht leise, doch denkt mal daran: Kann Tinte auf Papier Gefühle entflamm’n? Chorus: Druck dir ’ne Waifu, so makellos fein, ein Traum auf Papier – mehr kann sie nicht sein. Druck dir ’ne Waifu, sie nickt stets erfreut, doch Wärme und Nähe hat sie nie betreut. Bridge: „Ihr Gäste, ich frage: Was bringt euch dazu? Ein Bild ohne Seele – das schaut nur euch zu. Doch druckt, wenn ihr möchtet, lasst den Drucker nicht ruh’n, vielleicht hilft Papier ja, die Zeit auszuruh’n." Chorus (leicht neckisch): Druck dir ’ne Waifu, ein Kunstwerk aus Licht, ein Lächeln für dich, doch es lebt nicht. Druck dir ’ne Waifu, der Drucker wird heiß, doch bleibt sie Papier – kein Herz, nur ein Preis. Outro: Ihr wartet, ihr lacht, und ich seh’ euch dabei, eure Waifu aus Tinte – für euch einerlei. Doch denkt mal darüber nach, ob das wirklich genügt, denn Papier kann nicht fühlen – egal, wie’s sich fügt.

