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Barfuß durch den Regen (unplugged)

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V5

Die U-Bahn quietscht, die Stadt ist laut, jeder starrt auf seine Haut aus Glas und Licht. Ich seh’ die grauen Mienen nicht. Ich zieh' die Schuhe aus am Straßenrand, lass sie einfach stehen wie ein Denkmal im Sand. Der Asphalt ist warm, die Wolken sind schwer, ich geb' die Kontrolle heute einfach her. Und dann macht es Pling, und dann macht es Platsch. Die erste Träne vom Himmel im Matsch. Alle rennen weg, alle suchen ein Dach, doch ich bleibe hier und ich werde wach. Ich lauf' barfuß durch den Regen, lass den Ballast einfach stehen. Hab' dem Himmel nichts dagegen, mich mal richtig nass zu sehen. Jeder Tropfen wäscht den Staub von meiner Seele, kein „Vielleicht“ und kein „Warum“, das ich noch quäle. Oh-oh-oh, barfuß durch den Regen. Oh-oh-oh, mir kommt das Glück entgegen. Die Business-Typen schauen mich schräg an, hinter Fenstern, wo man nicht mehr atmen kann. Ich tanz' in 'ne Pfütze, das Wasser spritzt hoch, ein kleiner Moment, so ganz ohne Sog. Mein Anzug ist nass, mein Ego ist weg, ich fühl’ mich wie neu in diesem herrlichen Dreck. Ich lauf' barfuß durch den Regen, lass den Ballast einfach stehen. Hab' dem Himmel nichts dagegen, mich mal richtig nass zu sehen. Jeder Tropfen wäscht den Staub von meiner Seele, kein „Vielleicht“ und kein „Warum“, das ich noch quäle. Oh-oh-oh, barfuß durch den Regen. Oh-oh-oh, mir kommt das Glück entgegen. Manchmal musst du erst im Wasser stehen, um den Regenbogen auch im Grau zu sehen. Manchmal musst du erst im Wasser stehen, um den Regenbogen auch im Grau zu sehen. Ich lauf' barfuß durch den Regen. Barfuß durch den Regen. Barfuß durch den Regen. Einfach barfuß... Nur ich und der Regen. Nur ich und der Regen.