„Der Staub von Soweto / אבק סוเวטו“ (Deutsch / Afrikaans / isiZulu – Dark Delta Noir) Strophe I – Das Diktat (Deutsch) Die Sonne brennt auf das Wellblechdach, die Angst ist groß, doch der Geist ist wach. Sie nehmen uns die Sprache weg, drücken unsere Köpfe in den Dreck. Ein Kind schreibt Worte in den Sand, die niemand lesen will im Land. „Warum muss meine Zunge lügen, um euren Hochmut zu vergnügen?“ IsiZulu Ruf – kraftvoll, rhythmisch “Amandla! Ngawethu!” (Die Macht! Sie gehört uns!) Refrain – Der Aufstand (Deutsch / Afrikaans) Sie schossen auf die Kinder, im hellen Morgenlicht. Doch wer die Träume tötet, der sieht die Zukunft nicht. “Kill de Boers” – der Ruf im Wind, wo Wut und Schmerz zuhause sind. Gleichberechtigung ist keine Gnade, sondern der Preis auf diesem Pfade. Strophe II – Die Straße (Deutsch) Blaues Hemd und nackte Füße, schick der Welt die letzten Grüße. Hector liegt im Staub der Gasse, ein Opfer nur für eine Rasse. Die Steine fliegen gegen Stahl, die Freiheit kennt kein langes Mal. Es gibt kein Zurück in diesen Tagen, wenn die Jungen ihre Väter tragen. Afrikaans Ruf – kalt, wie ein Befehl “Staan op! Die tyd is nou.” (Steht auf! Die Zeit ist jetzt.) Refrain – Die Flammen (Deutsch / isiZulu) Sie brannten die Schulen nieder, und sangen ihre alten Lieder. “Gleichheit für jedes Gesicht, bis die Kette endlich bricht.” Outro – Das Echo (Deutsch) Soweto ist nicht nur ein Ort, es ist ein ungehalt’nes Wort. Ein Schrei, der durch die Jahrzehnte hallt, bis der Hass am Ende endlich verkrallt.