
[FEMALE VOICE – RAFFAELLA ONLY] [NO INTRO – FIRST WORD IMMEDIATELY, CLEAR AND JOYFUL] Kannst du DOCH! [Brief silence. A single piano note, then a gentle piano accompaniment.] [VERSE 1 – intimate, warm, remembering] Weißt du noch, Felix? Ich stand damals neben dir, hab Termine aufgeschrieben und die Patienten geführt. Ich kannte jedes Zimmer, jeden Namen, jedes Gesicht. Doch wenn ich an die Zukunft dachte, sah ich mich als Ärztin nicht. Du sahst mich nach der Arbeit an und sagtest, ganz als wär’s doch klar: „Du gehörst nicht hierher, Raffaella. Du kannst viel mehr, als dir bewusst war.“ Ich hab gelacht und abgewunken. Du hast dich davon nicht beirren lassen. Du sahst in mir schon eine Ärztin, als ich mich selbst noch nicht so sah. [PRE-CHORUS – piano grows, strings enter softly] Ich hatte tausend gute Gründe, warum das niemals gehen kann. Du hörtest sie dir alle an – und fingst dann mit dem ersten Schritt an. [CHORUS – soaring Broadway melody, deeply heartfelt] Du hast immer an mich geglaubt, selbst als ich es nicht konnte. Hast mir einen Weg gezeigt, den ich allein niemals gefunden hätte. Wenn ich sagte: „Das schaff ich nicht“, sagtest du: „Versuch es doch!“ Du hast immer an mich geglaubt – und dein Vertrauen trägt mich noch! [VERSE 2 – brighter, proud but never boastful] Dann kam der erste Tag im Hörsaal. Ich war so aufgeregt wie nie. Da saßen Menschen, die ganz sicher viel mehr verstanden als ich. Ich lernte nachts, ich lernte morgens, hab Prüfungen bestanden – und verpatzt. Und manchmal hörte ich dich sagen: „Na los, Raffaella. Noch ein Satz.“ [small smile; music begins to build] Ich hab mein Studium abgeschlossen. Ich hab gelernt, Verantwortung zu tragen. Und heute darf ich endlich selbst die Menschen nach ihren Sorgen fragen. Ich bin Ärztin, Felix. Ich hab’s geschafft. [CHORUS – fuller orchestra, joyful and confident] Du hast immer an mich geglaubt, selbst als ich es nicht konnte. Hast mir einen Weg gezeigt, den ich allein niemals gefunden hätte. Wenn ich sagte: „Das schaff ich nicht“, sagtest du: „Versuch es doch!“ Du hast immer an mich geglaubt – und dein Vertrauen trägt mich noch! [BRIDGE – orchestra falls away; direct, clear, tender] Als ich hörte, dass du keinen Nachfolger findest, wusste ich, wo ich hingehöre. Ich bin zurück in Kilmoor Bay. Nicht nur für diesen Abend. Ich möchte hierbleiben, Felix. Bei den Menschen, die ich kenne. In der Praxis, in der alles angefangen hat. [brief pause] Ich werde deine Praxis übernehmen. Du kannst fahren. [ORCHESTRAL LIFT – full Broadway orchestra rises; piano, sweeping strings, triumphant brass and percussion] [FINAL CHORUS – huge, radiant Broadway climax; Raffaella leads, ensemble joins only after her revelation] Du hast immer an mich geglaubt, selbst als ich es nicht konnte! Du hast mir einen Weg gezeigt – und heute geh ich ihn allein! Du hast mir damals Mut gegeben, jetzt geb ich dir die Freiheit zurück! Du hast immer an mich geglaubt – und heute teilen wir das Glück! [RAFFAELLA – SOLO, clear and triumphant] Die Praxis ist in guten Händen. Die Welt da draußen wartet schon! [RAFFAELLA AND FULL ENSEMBLE – FINAL BROADWAY REFRAIN] Du hast immer an mich geglaubt, selbst als ich es nicht konnte! Und alles, was du mir geschenkt hast, geb ich heute weiter – hier! [RAFFAELLA – FINAL SOLO LINE, warm, smiling] Jetzt bist du dran, Felix. [HUGE JOYFUL FINAL CHORD – HARD END]

