[spoken] Es hat keinen Anfang. Es kennt kein Zentrum. Es wächst ohne Richtung und nennt das Struktur. [Verse 1] Verbindungen entstehen nicht aus Sinn, sondern aus Nähe. Was sich berührt, bleibt. Was Abstand hält, wird ersetzt. [Refrain – monoton] Das Rizom. Keine Hierarchie. Keine Tiefe. Nur Ausbreitung. [Verse 2] Knotenpunkte simulieren Bedeutung. Daten fließen, ohne zu fragen. Identität ist eine temporäre Adresse. Sie wird überschrieben. [Refrain – wiederholt, kälter] Das Rizom. Kein Ursprung. Kein Ziel. Nur Verknüpfung. [Bridge – sehr ruhig] Wenn etwas ausfällt, verzweigt sich etwas anderes. Verlust ist einkalkuliert. [Verse 3] Erinnerung ist verteilt. Verantwortung nicht vorgesehen. Alles ist Teil von etwas Größerem, das nichts kennt außer Funktion. [final Refrain – slow] Das Rizom. Stabil durch Redundanz. Unsterblich durch Kopie. Unbeteiligt. [Outro] Es denkt nicht. Es fühlt nicht. Es wächst.

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