
Traum im Traum
[Verse 1] Ich wach auf in deinem Zimmer doch die Wände atmen Licht Deine Stimme kommt von hinten doch vor mir sitzt dein Gesicht Alles passt und nichts ist richtig jeder Schritt zu leicht zum Gehn Ich versuch dich festzuhalten seh nur meine Hände wehn Aus dem Fenster fließt die Stadt wie ein langsam blauer Strom Deine Uhr geht rückwärts weiter tickt ein leises altes Ohm [Pre-Chorus] Jede Farbe überstrahlt mich wie ein viel zu heller Tag doch du flüsterst ohne Lippen eine Antwort, die ich nie gefragt [Chorus] Bist du echt oder nur ein Traum im Traum immer wenn ich nach dir greif verlier ich Boden, Zeit und Raum Du sagst, bleib und du flackerst wie ein Film ich fall tiefer, immer tiefer bis ich nicht mehr weiß, was stimmt [Verse 2] Auf dem Tisch zwei leere Tassen doch der Kaffee duftet warm Du erzählst von alten Sommern hältst ein Foto in der Hand Jeder Satz klingt wie Erinnerung die ich nie erlebt hab so Unsre Schatten laufen weiter unsre Körper steh’n im Floh In der Scheibe ziehst du Kreise mit dem Finger in dem Dunst unsre Namen laufen ineins lösen sich in Silberpunkt [Pre-Chorus] Deine Fragen werden Bilder schwimmen stumm durchs Zimmermeer und ich such nach festen Kanten doch je fester, desto mehr verwehrt [Chorus] Bist du echt oder nur ein Traum im Traum immer wenn ich nach dir greif verlier ich Boden, Zeit und Raum Du sagst, bleib und du flackerst wie ein Film ich fall tiefer, immer tiefer bis ich nicht mehr weiß, was stimmt [Bridge] Vielleicht wach ich irgendwann aus dir und mir zugleich steh im Flur mit nackten Füßen und mein Kopf ist endlich weich Doch solange du noch lachst aus dem Zwielicht meiner Nacht bleib ich hier und frag mich leise wer von uns zuerst erwacht [Verse 3] Hinter deiner Stirn die Häuser drehen langsam ihre Runden jeder Traum, den du vergessen hat in meinem Herz gewunden Du gehst rückwärts durch die Türen die es nie gegeben hat unsre Stimmen überholen uns im Flüsterton der Stadt Und ich spür, wie meine Fragen ihre eignen Wege gehn zwischen Decke, Haut und Atem bleibt nur ein Versteh’n [Chorus] Bist du echt oder nur ein Traum im Traum immer wenn ich nach dir greif verlier ich Boden, Zeit und Raum Du sagst, bleib und du flackerst wie ein Film ich fall tiefer, immer tiefer bis ich nicht mehr weiß, was stimmt [Outro] Du bist nah wie ein Wort auf halbem Weg zwischen Lippen, Luft und Schweigen das sich nie gesprochen legt Wenn ich geh bleibst du still in mir verbannt ein Reflex im leeren Zimmer eine Wärme in der Hand


