Text frei nach Heinz Erhardt [intro] [vers 1] Hinter eines Baumes Rinde wohnt die Made mit dem Kinde. Sie ist Witwe, denn der Gatte, den sie hatte, fiel vom Blatte. Diente so auf diese Weise einer Ameise als Speise. [Refrain] Hinter eines Baumes Rinde, wo das Leben leise spinnt, finden Liebe, Angst und Träume ihren Platz im Schattenwind. Hinter eines Baumes Rinde, ruft die Made nach dem Kind. [Vers2] Eines Morgens sprach die Made: „Liebes Kind, ich sehe grade, drüben gibt es frischen Kohl, den ich hol'. So leb denn wohl. Halt! Noch eins, denk, was geschah, geh nicht aus, denk an Papa!“ [Refrain] Hinter eines Baumes Rinde, wo das Leben leise spinnt, finden Liebe, Angst und Träume ihren Platz im Schattenwind. Hinter eines Baumes Rinde, ruft die Made nach dem Kind. [Vers 3] Also sprach sie und entwich. — Made junior jedoch schlich hinterdrein, und das war schlecht, denn schon kam ein bunter Specht und verschlang die kleine fade Made ohne Gnade. — Schade. [Refrain] Hinter eines Baumes Rinde, wo das Leben leise spinnt, finden Liebe, Angst und Träume ihren Platz im Schattenwind. Hinter eines Baumes Rinde, ruft die Made nach dem Kind. [outro] Hinter eines Baumes Rinde ruft die Made nach dem Kinde. [end]


