
[Verse 1] Staub in der Kehle. Fenster als Splitterregen. Mütter zählen Schritte zwischen Sirenen und Beten. Väter tragen Wasser durch Ruinen und Draht. Kinder lernen schnell, wie man still überlebt. Ein Name auf Beton, ein Schuh im Schlamm. Jeder Hof wird Grab, jeder Tag wird Kampf. [Pre-Chorus] Und keiner fragt warum. Keiner hält die Zeit. Die Faust wird leer geboren, doch sie bleibt bereit. [Chorus] Für nichts, für niemand. Nur Asche bleibt. Für nichts, für niemand. Wenn der Himmel zerreißt. Ihr lebt im Feuer. Ihr lebt zu zweit: mit Angst im Magen und Wut im Blick. [Verse 2] Ein Foto in der Tasche, verbogen und grau. Das Lachen von früher ist längst nicht mehr laut. Ein Dach aus Rauch, ein Bett aus Stein. Man nennt das hier Ordnung, doch es frisst sich ein. Der Herd bleibt kalt, die Straße bleibt rot. Und jeder neue Morgen kostet wieder Brot. [Pre-Chorus] Und keiner fragt warum. Keiner sieht das Kind. Es lernt an toten Tagen, wie man weiterzieht. [Chorus] Für nichts, für niemand. Nur Asche bleibt. Für nichts, für niemand. Wenn der Himmel zerreißt. Ihr lebt im Feuer. Ihr lebt zu zweit: mit Angst im Magen und Wut im Blick. [Bridge] Sag mir, was soll heil sein in einem verbrannten Haus? Sag mir, was wächst dort, wenn alles schreit und grau ist? [Gitarrensolo] [Instrumental Break] [Verse 3] Die Hände sind zerkratzt, doch sie geben nicht auf. Aus Trümmern hebt sich Leben, hartnäckig, laut. Ein Kind sucht seine Mutter, ein Mann sucht sein Gesicht. Doch selbst im bittersten Morgen erlischt der Wille nicht. Nicht weil es Sinn ergibt. Nicht weil es gerecht ist. Sondern weil der Mensch mehr ist als sein Schmerz. [Chorus] Für nichts, für niemand. Nur Asche bleibt. Für nichts, für niemand. Wenn der Himmel zerreißt. Ihr lebt im Feuer. Ihr lebt zu zweit: mit Angst im Magen und Wut im Blick. [Outro] Kein Sieger hier. Nur Narben im Wind. Und alle fragen stumm, wie lange Menschen so sind.

