
„Jo… i woaß ned, ob du des hörst… Aber wennst no wach bist: Lauf ned weg – lauf los…“ Du stehst im Regen vor da Tür, a Plastiksackerl, z’vü G’fühl. Da Asphalt red mit dir heut Nacht, sogt: „Bleib ned steh’n, wos hält di z’rück?“ Die Lichter flackern, Herz im Takt, ka Plan, oba irgendwie z’vü Kraft. Du host nix mehr zum Verlieren, nur mehr Schritte vorwärts führ’n. Und irgendwo schreit dei Name zwischen Häusern, laut und hoam… Du spürst: Heit is koa Umkehr mehr, nur no Luft und offener Raum. Renn, Baby, renn – wos hält di no auf? Renn, Baby, renn – aus’m Schatten hinaus! Renn, Baby, renn – bis der Morgen di findet, bis da Wind in de Haar wieder Freiheit bringt. Renn, Baby, renn – i lauf neben dir her, renn, Baby, renn – fühlst di plötzlich so leicht! Renn, Baby, renn – und da Asphalt singt leise: „Du bist frei… du bist frei… du bist frei!“ De Sorgen pick’n an de Schuh, oba du wirst schneller als sie. Jeder Schritt a klane Rebellion, gegen des „Bleib doch einfach do“. Und irgendwo im Hinterkopf lacht a Kind, des du moi woarst. Ohne Bremse, ohne Angst, nur mit Herz und vü zu laut. Und die Nacht wird plötzlich heller, weil du endlich weitergehst. Jeder Meter schreit: „Du lebst!“ wennst di selber wieder spürst. Renn, Baby, renn – wos hält di no auf? Renn, Baby, renn – aus’m Schatten hinaus! Renn, Baby, renn – bis der Morgen di findet, bis da Wind in de Haar wieder Freiheit bringt. Renn, Baby, renn – i lauf neben dir her, renn, Baby, renn – fühlst di plötzlich so leicht! Renn, Baby, renn – und da Asphalt singt leise: „Du bist frei… du bist frei… du bist frei!“ Wennst fallst – steh auf. Wennst zweifelst – schrei laut. Wennst glaubst, es geht nimma – genau dann lauf. Renn, Baby, renn… renn, Baby, renn… Da Beat in da Brust kennt ka Zurück mehr. Renn, Baby, renn… renn, Baby, renn… Heit g’hört da Weg nur dir allan. Renn, Baby, renn – bis da Himmel aufreißt, renn, Baby, renn – bis da Morgen di greift. „Du bist frei…“ RENN, BABY, RENN!

