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Regel 11 Frei von Ballast

V6

[Intro] (Perkussives Intro) Langsam atmen, Schritt für Schritt. Was mir nicht guttut, lass ich hinter mir. [Verse 1] Ich hielt an Fäden fest, die schnitten in die Hand, reparierte alte Risse, bis nichts mehr richtig stand. Mit jedem Stück Gepäck sank ich tiefer in den Sand, suchte einen Ausweg, doch lief im Kreis durchs Land. Ich nannte es Geduld, wenn ich den Schmerz ertrug, als wär das alte Muster noch ein guter Grund genug. Dann hielt ich kurz mal an und sah mich selber an: Nicht alles, was ich kenne, ist ein Ort, an dem ich bleiben kann. [Pre-Chorus] Ein tiefer Atemzug, der Druck lässt langsam nach, ich lös das alte Band und mach die Fenster auf. Kein großes Wort, kein Kampf, kein letzter lauter Streit, ich wähl den klaren Weg und geb mir wieder Zeit. [Chorus] Ich geh auf Abstand von dem, was mich zerlegt, lass los, was viel zu lange schwer auf meinem Herzen liegt. Nicht jede Tür bleibt offen, nur weil sie einmal war, manchmal wird der Weg erst frei, wenn Trennung Klarheit schafft. Lass den Ballast fallen, gib den alten Druck jetzt frei, was mir nicht guttut, lass ich ziehn vorbei. (Ad-libs: Ziehn vorbei — lass es gehn.) [Verse 2] Es ist kein Scheitern, wenn ich Gift nicht weiter trag, wenn ich die alten Orte meide, die ich früher so gern maß. Die Kraft, die ich verschwendet hab, kommt langsam wieder heim, kein falsches Drama redet mir noch meine Ruhe klein. Ich ruf nicht jede Nummer, die mich rückwärts ziehen will, ich setz den Fuß nach vorne und mein Kopf wird endlich still. Der Horizont wird weiter, die Luft wird wieder klar, ich muss nicht alles retten, nur weil es einmal da war. [Bridge] Kein Zurückschauen. Kein Festhalten. Nur ein klarer Schnitt. Ich geh mit leichtem Schritt. (Ad-libs: Leichter Schritt.) [Chorus] Ich geh auf Abstand von dem, was mich zerlegt, lass los, was viel zu lange schwer auf meinem Herzen liegt. Nicht jede Tür bleibt offen, nur weil sie einmal war, manchmal wird der Weg erst frei, wenn Trennung Klarheit schafft. Lass den Ballast fallen, gib den alten Druck jetzt frei, was mir nicht guttut, lass ich ziehn vorbei. (Ad-libs: Ziehn vorbei — lass es gehn.) [Outro] Frei von Ballast. Im eignen Takt. Wieder ganz bei mir.