
[Strophe 1] Ein Blick in graue Spiegel – Kein Gesicht, nur Licht und Staub. Gedanken schleichen leise, Wie Schatten durch den Raum. Ich atme ohne Ziel, Ein Schritt, der nichts bewegt. Mein Wille nur ein Echo, Das in der Leere lebt. [Refrain] Warum ich bin, Wenn nichts mehr spricht. Warum ich fühl, Wenn alles bricht. Ein stummer Ruf Verloren im Sinn – Sag mir, wer ich war, Und warum ich bin. [Strophe 2] Die Zeit rinnt durch die Hände, Wie Glas, das niemals hält. Ich suche nach Bedeutung In einer tauben Welt. Die Nacht kennt meine Fragen, Doch gibt mir kein Gesicht. Ich schreie in das Dunkel, Doch das Dunkel schreit nicht. [Refrain] Warum ich bin, Wenn niemand sieht. Warum ich hoff, Wenn nichts geschieht. Ein stummer Ruf Verloren im Sinn – Sag mir, wer ich war, Und warum ich bin. [Bridge – gesprochen, flüsternd oder tief gesungen] Ich zähle keine Tage mehr. Ich zähle Gedanken. Und jeder kreist ohne Ende. Ohne Ziel. [Finaler Refrain – leicht variiert] Warum ich bin, Im endlosen Raum. Warum ich fall, Und träume kaum. Ein letzter Ruf, Verblasst im Wind – Niemand sagt mir, Warum ich bin.

