Vorwort Ein gutes neues Jahr, wie gut es wird und für wen nicht so gut, des wern ma no sehn. Mia wern im laufenden Jahr no vui daleben, wenn ned sogar ah blaues Wunder. Sogt ma so, sie wern scho no ihr blaues Wunder daleben. Blau wäre scho moi mei Lieblingsfarb und Wunder passieren Tag für Tag. Ih glab an koane Zufälle, wia ko ma auch nur an oan Zufall glam, da ko ih ja glei an die Evolution glam oder an die globale Erderwärmung. Klimawandel, do is wos erwärmt und gewandelt in sehr vui manipulierten Gehirnen. Ih glabs ned, wui aber auch no ned dro glam. Medial hob ih lang scho dro glabt. Ja ih schreib seit nunmehr dreißig Jahren und weil ih mich laufend und unmissverständlich, des glab ih, als Christ der an die Bibel glabt aute, hod ma mich dro glam lassen. Ih finds ja richtig putzig, wenn heut so mancher des beklagt, was ih als unbedeutender boarischer Dichter seit dreißig Jahren fortwährend beschreib und auch vertont hob. Putzig, mit Wahrheit, mit christlichen Grundwerten, ja mit unserer kulturellen Verbundenheit in unsere christlich jüdischen Grundwert- und Rechtsvorstellung bist du heute nicht nur unmodern oder altbachern, nein du bist schwerstens verdächtig. Das böse N-Wort oder das R-Wort, die N-Keule wird geschwungen und der R-Vorwurf soll dich niederstrecken. Aber so gehts ned und des lass ma an uns, also ih an mir abperlen. Ih nehm`s auf mich, aber ned um Erfolg z`hom, den hob ih seit dreißig Jahren ned. Gott sei Dank, warum das weiß der Herr. Denn zu meinem täglichen Gebet gehört die Bitte um Weisheit und der Lohn der Weisheit ist Geduld und Geduld schult die Sinne. Das Hinhörn und Hinschaun, das Durchdenken ist mehr als eine Gabe, es ist ein Geschenk das man teilen darf. Dann teilen wir mal das Jahr, mit einem Kaffee in an Cafe in Regensburg fängt das Vorwort an. Roland, ah boarischer Dichter