
Im Wald lagst du, namenlos, kein Schrei, kein Licht, kein Halt, kein Trost. Gefunden, sagen sie, vergessen gleich, doch Blut erkennt, was wirklich bleibt. Messer singen hinterm Herd, ihr Blick hat dich zum Ziel erklärt. Sie sagt: *Gefunden heißt verbrannt*, doch wir zerreißen dieses Band. Wenn sie kommt — dann lauf mit mir. Kein Blick zurück. Nur raus von hier. Gefunden im Feuer, geboren im Lauf, wir geben uns nicht auf. Was sie jagen, lebt in mir, dein Name klingt — ich bleib bei dir. Gefunden im Feuer, verloren im Hass, doch Freundschaft hält mehr aus als das. „Hol mir Wasser!“ — sie befiehlt, doch Angst hat heute ausgedient. Deine Hand in meiner Faust, wir rennen, bis der Wald uns klaut. Dornen schneiden ihr den Weg, Stein erstickt ihr letztes Fleh’n. Wasser nimmt ihr letztes Wort — wir sind längst fort. Sie will dein Ende — doch wir sind zwei! Gefunden im Feuer, geboren im Lauf, wir geben uns nicht auf. Was sie jagen, lebt in mir, dein Name klingt — ich bleib bei dir. Gefunden im Feuer, verloren im Hass, doch Freundschaft hält mehr aus als das. Ich geh nicht ohne dich! Gefunden im Feuer — wir stehn noch hier, keine Klinge trennt uns zwei. Was man findet, schützt man jetzt, bis die Jagd an uns zerbricht. Gefunden im Feuer — wir brennen frei! nicht allein

