
[Intro] [Fade in] [Soft dark acoustic Lute] [soft medieval drums] [medieval flute] [Intro] [soft spoken words] [medieval lute in the background][female voice only] Der Mond legt fremdes Silber auf den Sand, die Stille klebt wie Frost an Wand und Hand. Ein Licht verspricht und hält am Ende nichts, sein Glanz ist Maske eines fahlen Lichts. Zwei ferne Herzen tasten durch die Nacht, doch was sie suchen, bleibt noch ungedacht. [Vers 1] [soft melodical vocals][female voice, male voice, alternating, nearly trembling] Einsamkeit—nicht so, wie Trost sie meint, sie könnte wärmen, doch sie bleibt verneint. Von allen Seiten Stimmen, hart und dicht, sie schneiden Wege, doch sie tragen nicht. Der Mond malt all die Risse heller an, und macht aus Kälte einen wilden Wahn. Die Welt verkauft Versprechen, blank poliert, doch niemand hält sie, wenn der Morgen friert. [Chorus] [rhythmical vocals] [female voice, male voice, singing together] Sie laufen im Kreis, während die Uhr weiter tickt, der Zeiger treibt voran, was im Herz erstickt. Im Kreis, im Kreis—dieselbe Stadt, derselbe Schnee, doch weiter, weiter—auch wenn’s schweigt im Weh. Sie laufen im Kreis, und die Stille nimmt mit, sie klaut jedes Wort, trägt es Schritt für Schritt. Im Kreis, im Kreis—die Zeit zählt stur, doch weiter, weiter—trotz falscher Spur Sie laufen im Kreis, zwei Herzen fern vereint, die Suche bleibt groß, die Straße bleibt klein. Im Kreis, im Kreis—und trotzdem, Stück für Stück, geht einer weiter, bis der Funke wird zu Glück. [Vers 2] [soft melodical vocals][female voice, male voice, alternating, nearly trembling] Sie, Hüterin von Narben, sacht und klar, er, der Jäger einer Hoffnung, die mal war. Alle wollen sagen, was man sein soll, streng, doch niemand fragt, was man sein will—zu eng. Die Stille dröhnt, viel lauter als die Welt, sie wiegt das Ungefragte, das auf Schultern fällt. Zwei Herzen rufen durch Beton und Licht, der Hall kommt heim—die Antwort kommt nicht. [Bridge] [rhythmical vocals] [female voice, male voice, alternate] [soft tambourine] Unter dem falschen Silbermond aus Glas liegt eine Spur, die niemand ganz vergaß. Ein winzig helles Korn im dunklen Grund, es zittert, bleibt—und macht den Atem rund. Es flüstert gegen Stimmen: Wartet nur, vielleicht wird aus dem Kreis ein leiser Flur. [Chorus] [rhythmical vocals] [female voice, male voice, singing together] Sie laufen im Kreis, während die Uhr weiter tickt, der Zeiger treibt voran, was im Herz erstickt. Im Kreis, im Kreis—dieselbe Stadt, derselbe Schnee, doch weiter, weiter—auch wenn’s schweigt im Weh. Sie laufen im Kreis, und die Stille nimmt mit, sie klaut jedes Wort, trägt es Schritt für Schritt. Im Kreis, im Kreis—die Zeit zählt stur, doch weiter, weiter—trotz falscher Spur Sie laufen im Kreis, zwei Herzen fern vereint, die Suche bleibt groß, die Straße bleibt klein. Im Kreis, im Kreis—und trotzdem, Stück für Stück, geht einer weiter, bis der Funke wird zu Glück. [Vers 3] [soft melodical vocals][female voice, male voice, alternating, nearly trembling] Die Nacht verteilt Befehle wie Gesetz, doch jeder Schritt ist Widerstand und Netz. Das Licht verspricht erneut—und hält doch nicht, drum tragen sie ein stilles Gegenlicht. Wenn Widrigkeiten enger schrauben, bang', wird Gehen selbst zum Schild, das hält, nicht sprang. Zwei Wege zu sehen, doch nicht vereint, ein Funke wacht—zu klein, doch treu gemeint. [Outro] [soft sung words] [medieval lute in the background][female voice, male voice, singing together] Der Mond verlernt sein Lächeln über Stein, die Uhr im Flur schlägt weiter, hart und klein. Die Stille malt an Scheiben weißen Hauch, und kratzt das Morgen aus dem müden Brauch. Doch dort, wo Schatten flüchtig sich berühr’n, ist Platz für „Weiter“—zart, sich zu verführ’n. [Chorus] [rhythmical vocals] [female voice, male voice, singing together] Sie laufen im Kreis, während die Uhr weiter tickt, der Zeiger treibt voran, was im Herz erstickt. Im Kreis, im Kreis—dieselbe Stadt, derselbe Schnee, doch weiter, weiter—auch wenn’s schweigt im Weh. Sie laufen im Kreis, und die Stille nimmt mit, sie klaut jedes Wort, trägt es Schritt für Schritt. Im Kreis, im Kreis—die Zeit zählt stur, doch weiter, weiter—trotz falscher Spur Sie laufen im Kreis, zwei Herzen fern vereint, die Suche bleibt groß, die Straße bleibt klein. Im Kreis, im Kreis—und trotzdem, Stück für Stück, geht einer weiter, bis der Funke wird zu Glück. [Ending] [soft spoken words] [medieval lute in the background][female voice only] Wenn eines Nachts der enge Kreis entflieht, und nicht mehr jede Runde ins Erwartete zieht, dann findet, was sich suchte, seinen Rand, und wächst zum Weg—nicht groß, doch hält er stand. Bis dahin tickt die Uhr, und schweigt die Stadt, und Hoffnung geht voran—so klein, doch niemals satt [Outro] [Fade out] [soft medieval drums] [soft dark acoustic Lute] [medieval flute]

