
Strophe 1: Neon flackert wie ein letzter Atemzug, Kaffee schmeckt nach Zynismus und Betrug. Sie rührt im Becher – schwarzer Humor, mit 'nem Lächeln, das schreit: „Ich war schon vorher tot!“ Strophe 2: Der Kellner schwitzt, serviert ihr Ironie, auf Toast gebraten mit Melancholie. Sie trinkt den Wahnsinn wie Whiskey on Ice, Rebel Girl FM – die Königin des Scheiß. Strophe 3: Am Tisch nebenan heult ein gebrochener Poet, der denkt, Schmerz sei Kunst – sie nennt’s Diät. Ein Tropfen Blut im Ketchupglas, „Ein bisschen echter Geschmack schadet nie“, sagt sie nass. Strophe 4: Die Uhr tickt laut, als würd sie provozieren, jede Sekunde will explodieren. Doch sie kaut genüsslich an ihrer Wut, mit 'nem Spritzer Hoffnung – lauwarm, nicht gut. Strophe 5: Der Himmel draußen kotzt Regen in die Nacht, drinnen riecht’s nach Nikotin und Macht. Sie schreibt auf eine Serviette ihr Manifest: „Liebe stirbt, aber Sarkasmus hält den Rest.“ Strophe 6: Ein Dämon setzt sich – kennt sie schon vom Radio, bestellt zwei Seelen, Medium, à la Go-Go. Sie lacht: „Ich nehm lieber Pommes mit Stil, die Hölle kriegt mich erst, wenn sie Trinkgeld spielt.“ Strophe 7: In der Jukebox läuft ihr letzter Song, die Worte klingen falsch – und doch so strong. Sie singt mit, halb bitter, halb frei, „Ich ess’ den Schmerz, bevor er mich verlei’!“ Strophe 8: Die Lichter flimmern, der Diner stirbt, ein letzter Schluck – der Wahnsinn wirbt. Sie steht auf, zahlt mit einem Fluch, und schreibt im Dampf des Fensters: „Ich komm zurück!“ Outro: Motoren heulen, als sie geht, der Mond applaudiert, der Asphalt versteht. Rebel Girl FM – mit Blut im Mund, frühstückt das Ende … und lacht gesund.

