
[singer A] Ich red mit mir selbst, aber hör nur Kritik, mein Kopf ist ein Gerichtssaal, Urteil auf Repeat. Kein Applaus, nur Beweise, dass ich nie genug bin, jeder Fehler ein Messer, das ich mir selber reinbring. Ich lächle nach außen, doch innen nur Lärm, trag mein Herz wie ’ne Schuld, viel zu schwer für den Kern. Vergleich mich mit Schatten, die größer als ich sind, verlier gegen Versionen, die ich nie wirklich bin. Ich bau Mauern aus „hätt ich“ und „wär ich doch mehr“, und wohn in den Trümmern von dem, was ich wär. Alle sagen: „Sei stolz“, doch ich seh nur den Dreck, egal wie weit ich geh, ich geh nie weit genug weg. [transition] [singer B] Why am I never enough… never enough… for myself… Why do I tear me apart… tear me apart… every night… Ich bin mein eigener Henker, mein Richter, mein Gott, schreib mir selbst jeden Tag einen neuen Bericht über Schrott. Mach aus kleinen Problemen gleich riesige Kriege, und verlier gegen mich, obwohl ich mich besiege. Ich seh Fehler in mir wie Graffiti an Wänden, doch überseh meine Kunst zwischen all diesen Bränden. Such Liebe im Spiegel, doch find nur Kritik, und wunder mich dann, warum mein Lächeln zerbricht. Ich kenn jeden Trick, um mich selber zu hassen, jedes Wort eine Klinge, perfekt angepasst. Und wenn jemand sagt: „Du bist gut so wie du bist“, hör ich nur ein Echo, das viel zu leise ist. [transition] [singer A] Maybe bin ich nicht kaputt… vielleicht nur müde vom Kämpfen gegen mich selbst. Ich schreib diese Zeilen nicht für Mitleid oder Ruhm, sondern für jeden, der sich selbst langsam begräbt in seinem Raum. Für jeden, der lacht, doch innerlich schreit, für jeden, der sich selbst mehr verletzt als die Zeit. Vielleicht lern ich irgendwann, leiser zu sein, wenn mein Kopf wieder schreit, ich wär nichts und zu klein. Vielleicht hör ich dann auf, mir Feind zu sein, doch heute Nacht bin ich noch nicht so weit. [final hook] [singer B] Why am I never enough… never enough… for myself… I’m trying to breathe again… breathe again… but I drown in myself…

