Immer mehr Einfluss von aussen. Es ist schwer alles zu verarbeiten. Dann der Fopin mit der selbsternannten Diskomafia in der Tenne. Dann dieser übermäßig strenge Arzt, Der mich nicht versteht. Dann geplättet von den Drogen aus dem Bier, das sie mir in der Tenne unterjubelten Und dann das Tranxilium. Die Probleme schienen weggezaubert. Aber ich spürte, dass da vieles nicht in Ordnung war. Freunde, die mich erst noch besuchten, verloren das Interesse an mir. Die Schule wurde durch die Verlangsamung auch nicht leichter. Ich steigerte mich nicht mehr so rein. Aber ich verlor den Kampf für ein selbstbestimmtes, finanziell unbeschwerten Leben. Die Gedanken wurden langsamer. Das Geld weniger. Die Freunde erst recht. Ja. Da sind sie selbst schuld, wenn sie Drogen nehmen. Ich hatte als junger Erwachsener vielleicht einmal im Jahr am Joint gezogen. Trotzdem angeblich habe ich heute noch morbide Gedanken. Es ist keine Lösung Probleme durch Medikamente zu ignorieren. Ja. Ich werde von Alpträumen geprägt. Ja. Ich habe oft eine Panikattacke mit nem Film im Kopf. Aber ich will raus aus dem Schneckenhaus und mich den Problemen stellen. Es kann nur sein, dass es jetzt so viel und so schnell ist, dass es mich total überrollt.