
Titel: Aus dem Staub (Geflüstertes Intro – mit Hall und Noise) Ich höre das Knistern der Brücken, die ich verbrannt hab. Das Schweigen derer, die ich verletzt hab. Jede Lüge atmet noch in mir, wie Feuer unter Asche. Ich hab bezahlt mit meinem Herz — und steh jetzt hier… im Staub. Strophe 1 Ich hab die Brücken selbst verbrannt, mein Herz verkauft, mit leerer Hand. Hab mich im falschen Licht verirrt, bis jede Hoffnung in mir stirbt. Ich hab die Liebe weggestoßen, die Narben tief in Seelen gerissen. Hab geglaubt, ich wär aus Stahl, doch in mir war nur Qual. Pre-Refrain All der Hass, den ich genährt, hat mich nur selbst verzehrt. Refrain Doch vielleicht, ja vielleicht, komm ich raus aus dem Staub. War gefangen in mir selbst, doch ich brech jetzt das Grab. Jede Wunde, jeder Schmerz, zeigt mir, dass ich leben kann — ich bin nicht tot, ich werd neu geboren aus dem Staub. Strophe 2 In meinem Spiegel tobt der Feind, ich hab mich selbst so oft verneint. Hab den Toten nie verziehn, und den Himmel nie gesehn. Ich trug den Zorn wie eine Krone, aus Angst, noch einmal zu lohnen. Doch hinter all dem kalten Schein, schreit ein Mensch: „Lass mich sein.“ Pre-Refrain Ich war verloren in dem Hass, doch es ist nicht zu spät für das. Refrain Doch vielleicht, ja vielleicht, komm ich raus aus dem Staub. War gefangen in mir selbst, doch ich brech jetzt das Grab. Jede Wunde, jeder Schmerz, zeigt mir, dass ich leben kann — ich bin nicht tot, ich werd neu geboren aus dem Staub. Bridge Ich kann den Schmerz nicht töten. Ich kann die Zeit nicht dreh’n. Doch ich kann stehen — atmen — und versteh’n. Letzter Refrain Ja, vielleicht, ja vielleicht, komm ich raus aus dem Staub. War begraben in mir selbst, doch ich grab mich raus. Jede Wunde, jeder Schrei, ist der Preis, der mich befreit — ich bin nicht fort, ich werd neu geboren — aus dem Staub. (Gesprochenes Outro – leise, hallend) Ich war mein eigener Feind, mein Richter, mein Gefängnis. Doch jetzt… atme ich. Und mit jedem Atemzug verblasst der Staub.

