Vorwort De letzten Ausschnaufa aus`m letztn Jahr sand fast getan, da sagt sich schon das neue Jahr an. Ich werde mir nichts vornehmen was ich nicht auch schaffen würde. Ich nehme mir nichts vor. Die Vorstellung nichts zu schaffen spornt nich an, das ist wie gerade eine Agnes -Bernauer -Torte, neben mir der genüssliche Cappuccino und über sportliche Taten nachzudenken. Also Hand auf `s Herz, ich habe mir schon was vorgenommen, mein Füller muss im kommenden Jahr öfter an die Tintentankstelle als imvergangenen Jahr. Ich hätte viel mehr schreiben können, ich hätte auch die Lust dazu gehabt, ja an der Inspiration hat es auch nicht gefehlt, aber meine Zeit, ich habe mir zu selten die Zeit genommen. Ich bin es der die Zeit nehmen muss. Die meiste Zeit in letzter Zeit habe ich mir in Landshut für`s Schreiben genommen, die Cafehaus-Athmosphäre, die lieben Bedienungen, die gute Agnes-Bernauer, da geht`s dahin, wenn ich mein Schreibzeug dabei hab. So nun zum Eigentlichen, das kommende Jahr macht mir so a Gschmackerl, wir sollen ja im Jahr zweitausendsiebzehn eine Obrigkeit wählen, die von sich glaubt das Volk der Deutschen zu vertreten. Das glauben wahrscheinlich nicht mal sie selbst, tun aber in etwa so und da ham ma`s. Ich war immer scho sehr politisch und des bin ih ah als Christ, denn es is mir ned wurscht vom Schwein wo die Reise mit unserer Gesellschaft hingeht. Man könnte meinen, es ist eine Irrfahrt und jeder fragt sich wo des bloß endet. Glauben`S mir, des wissen die Führer und Führerinnen hinter den Geführten und Geführtinnen nur zu genau. Aber das ist ja der Trick, die welche uns an den Abgrund hin politisieren und den Meinungswidersprechenden kriminalisieren, wissen selbst nur zu genau wie wichtig das Chaos, das gemachte, für ihre Ziele ist. Da ist der kleine Winkel, da ist die kleine Möglichkeit für einen Dichter wie ich mich sehe, so auf meine Art und Weise den Finger draufzulegen und es mit Tinte festzuhalten. Sie ahnen ja nicht, wenn ich rede, was ich da alles sage, da würde ich bestimmt in alle möglichen Ecken gestellt werden und des werd ih wahrscheinlich ah. Das ist mir egal, ih sog mei Meinung, ih schreib`s, danke meinem Herrn und überlasse Sie dem Folgenden. Vielleicht sieht man sich mal, dann können Sie mich fragen was zwischen den Zeilen so ois standen is, wenn`s as ned scho glesen ham. Roland, a boarischer Dichter