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Siegel-Stein Vibrieren

(Strophe 1) Der neue Tag bricht überm Steindorf an, die Luft noch fremd, so weit der Plan. Hannes sprudelt vor Energie, er zeigt, was er nun kann, doch Susan atmet tief und hält ihn an. „Warte kurz“, sagt sie, „lass mich erst versteh’n, die Welt ist groß, ich kann die Wunder noch nicht seh’n.“ Soluna regnet Segen in die Flaschen ein, doch alles fühlt sich an wie ein verlor’ner Traum im Schein. (Pre-Chorus) Der Siegel-Stein, das Vibrieren im Gestein, die Kapsel schließt sich, wir sind nicht mehr allein. Das Licht erwacht, ein Planetarium dreht sich still, wir folgen dem Pfad, den das Schicksal wohl will. (Chorus) Das Vermächtnis von Ander, tief unter dem Fels, ein Labor aus der Zeit, ein Geheimnis der Welt. Auf altem Papier steht ein Ruf in der Nacht: „Lasst diese Natur nicht allein in ihrer Pracht!“ Wir sind die Erben, wir tragen den Lauf, wir nehmen das Erbe, wir nehmen es auf. (Strophe 2) Ein Raum wie aus Glas, darüber der Glanz der Zukunft pur, unten staubig und alt, eine forscherische Spur. Ein Bündel aus Papier, die Handschrift gehetzt, Ander hat hier geforscht, hat die Welt hier vernetzt. Er war nicht der Erste, doch er zeigt uns die Hand, ein leiser Abschied aus einem magischen Land. Keine Bambels für ihn, er nannte sie Wesen nur, wir folgen jetzt beiden, wir folgen der Spur. (Bridge) Das orangefarbene Licht, eine Warnung so klein, die Oase bringt Hitze, der Schnee wird bald sein. Nicht fliehen, nicht rennen – wir planen den Sieg, Stift auf den Tisch, wir bereiten den Flug, den wir kriegen. Susan mit dem Stift, Hannes zeichnet das Ziel, die Verantwortung wächst, wir spielen nicht mehr nur Spiel. (Chorus) Das Vermächtnis von Ander, tief unter dem Fels, ein Labor aus der Zeit, ein Geheimnis der Welt. Auf altem Papier steht ein Ruf in der Nacht: „Lasst diese Natur nicht allein in ihrer Pracht!“ Wir sind die Erben, wir tragen den Lauf, wir nehmen das Erbe, wir nehmen es auf. (Outro) „Schreib alles auf“, sagt Susan mit leisem Wort, ein Bleistift aus der Heimat, an diesem fremden Ort. Die Bambels sind bei uns, sie spüren den Plan, wir schlafen heut’ ein, wir fangen morgen an. Wächter der Welt, unter Sternen so fern, wir geh’n unseren Weg, wir geh’n ihn gern.