
Strophe eins Er ging durch Schatten, dunkler als die Nacht, das Herz voll Sturm, die Seele ohne Kraft. Ein letzter Schritt, der Atem kaum noch dein, er flüsterte leise: „Herr, nimm mich heim.“ Doch als die Stille ihn fast ganz verschlang, kam plötzlich ein Klopfen, ein zitternder Klang. Ein Mensch, den das Leben längst fortgetragen, stand einfach dort – gegen all seine Fragen. Refrain Und eine Hand hielt ihn fest in der Zeit, als seine Seele nach oben schreit. Nicht Zufall, nicht Schicksal, nicht irgendein Plan – der Himmel schickte, was er gebrauchen kann. Wenn die Tiefe ruft und der Boden bricht, kommt manchmal ein Mensch… und trägt das Licht. Strophe zwei Er hatte geglaubt, er sei längst allein, die Wege getrennt, die Herzen zu klein. Doch unsichtbar webt eine höhere Macht Fäden aus Gnade, die niemand gemacht. Sie sagte kein Wort von früheren Dingen, musste nichts retten oder neu beginnen. Sie war nur da – im richtigen Raum, geboren aus Führung, nicht aus Traum. Refrain Und eine Hand hielt ihn fest in der Zeit, als seine Seele nach oben schreit. Nicht Zufall, nicht Schicksal, nicht irgendein Plan – der Himmel schickte, was er gebrauchen kann. Wenn die Tiefe ruft und der Boden bricht, kommt manchmal ein Mensch… und trägt das Licht. Strophe drei Später verstand er, was damals geschah: dass seine Musik wie ein Spiegel war. Sie öffnete Tiefe, sie zeigte den Kern, ließ Herzen brennen – nah und fern. Die, die erschien, war nicht Test, nicht Spiel, sondern der Beweis von göttlichem Ziel. Denn manchmal zeigt Gott, wie die Seele klingt, durch den, der zur rechten Stunde bringt. Refrain Und eine Hand hielt ihn fest in der Zeit, als seine Seele nach oben schreit. Nicht Zufall, nicht Schicksal, nicht irgendein Plan – der Himmel schickte, was er gebrauchen kann. Wenn die Tiefe ruft und der Boden bricht, kommt manchmal ein Mensch… und trägt das Licht.

