
[Verse 1] Die Hexe kann auch nicht mehr richtig fliegen, mit halbem Stiel, das ist kein Vergnügen. Da tönt es auf einmal wie Donnergetöse, sehr laut und sehr böse. [Verse 2] „Ich bin ein Drache, der schlimmste von allen, und ich habe Hunger, ich will dich fressen, will Hexe mit Pommes zum Abendessen!“ „Nein!“, schreit die Hexe, es verlässt sie der Mut. Der Drache kommt näher, spuckt Feuer und Glut. [Chorus] Zu Hilfe, wer hilft mir in meiner Not? Gleich frisst mich der Drache zum Abendbrot! Zu Hilfe, wer hilft mir in meiner Not? Gleich frisst mich der Drache zum Abendbrot! [Verse 3] Der Drache kommt näher, schmatzt gierig: „Nur vielleicht fress ich heute mal Hexe pur.“ Doch gerade als er anfangen will, fehlt seinem Festmahl nur noch ein Stückchen, nicht viel, steigt aus dem Sumpf ein Ungeheuer, schlimmer als Schwefel, schlimmer als Feuer. [Verse 4] Mit Gemaunz und Gebell, vierköpfig und schmutzig, nicht lieb und nicht putzig. Eine Stimme hat es, noch schlimmer als schlimm,er sie klingt wie Geistergewimmer: „Du Drache, hau ab!“, brüllt das schreckliche Tier. „Die Hexe, die Hexe, die Hexe gehört MIR!“ [Verse 5] Der Drache weicht rückwärts, Schweiß bricht ihm aus. Schnell sagt er: „Da ist sie, dein Hexenschmaus. War nett, dich zu treffen, doch jetzt tut’s mir leid, ich muss ganz schnell weiter, es ist höchste Zeit.“ [Outro] Das Untier zerfällt nun Stück für Stück, in zwei, drei, vier Tiere – was für ein Glück! Das nahm ja noch eine glückliche Wende, noch ein Vers, dann ist das Märchen zu Ende.

