
(Strophe 1) Ich zähle Schatten an der Wand, die Zeit rinnt stumm durch meine Hand. Ein ferner Ruf, so sacht, so nah, verblasst im Dunst – und ist doch da. Der Mond zieht Kreise über mich, sein Blick so klar, so widersprüchlich. Ich wach und träume, Auge auf, die Nacht nimmt ihren alten Lauf. (Refrain) Ich kann nicht schlafen, die Nacht hält mich fest. Sie flüstert Lieder, die keiner vergisst. Im Herz das Rauschen, ein silbriger Klang, und über mir Sterne, die singen so lang. (Strophe 2) Ein Wind, der Namen schreiben will, auf kaltes Glas, so laut, so still. Ein Bild, das sich im Dunkel dreht, bis selbst der Zweifel untergeht. Ich such nach Stimmen, find nur Rauch, der meinen Atem heimlich braucht. Kein Ende, kein Beginn – nur Raum, ein stiller Kreis, ein schwarzer Traum. (Refrain) Ich kann nicht schlafen, die Nacht hält mich fest. Sie flüstert Lieder, die keiner vergisst. Im Herz das Rauschen, ein silbriger Klang, und über mir Sterne, die singen so lang. (Bridge) Die Zeit steht still, sie sieht mich an, fragt, ob ich ewig träumen kann. Ich lächle nur – denn längst, ich weiß, der Schlaf ist hier nur stiller Kreis. (Refrain – Finale) Ich kann nicht schlafen, die Nacht ruft mich heim. Sie trägt mein Herz, mein Fieber, mein Sein. Und über mir flüstert der endlose Raum – ich bin erwacht in einem Traum.

