
🇩🇪Geburt der Nacht
[INTRO] In Gräbern alt ein Flüstern weht. Geformt die Hände zum Gebet. Wo Finstres zieht, und Seelen brennen – Beginnt der Fluch in dunklem Sehnen. [VERSE 1] Ein Priester bin ich – auf Mission. All Bös zu bannen – die Passion. Der Glaube trägt durch dunkle Kammern. Im Kerzenschein die Seelen jammern. [Bridge] Ein Raunen zieht von tiefst Gestein. Ein Siegel bricht – beschwört mein Sein. Die Kerze flackert, Dunkel bebt – Und was dort ruht… das Böse lebt. Stille senkt sich über Stein, Ein Atemzug - es nimmt mich ein. [CHORUS] Gestorben war ich – Herz verstummt, Mein leblos Leib auf kaltem Grund. Die Schatten flüstern, Blut erwacht, Geboren bin ich – Kind der Nacht. Blut, o Blut, ich schmecke dich, Blutrot Mond, du wähltest mich. Ich rieche Blut, ich zügle mich – Sie kniet vor mir… ich zügle nicht. [Verse 2] Verfallen bin – der armen Frau. Mein Glaube einst – ward mir geraubt. Das Dunkle schleichend zieht in mir. Geworden bin ich,- zum Vampir. [VERSE 3] Die Sinne schärfer als je zuvor, Ein Flüstern klingt wie lauter Chor. Der Puls der Welt – ich hör ihn schrei’n, Im Tropfen Blut liegt süßer Wein. Doch etwas in mir weint ganz leis, Ein Funke Licht, von Schuld umkreist. Verloren bin ich, find mich nicht – Im Rausch der Nacht, im eigenen Licht. [CHORUS 2 ] Verwandelt war ich – Herz aus Stein, Geboren neu, doch nie mehr rein. Der Durst, er lodert, kalt und wild, Ein Fluch, den keine Zeit mehr stillt. Ich seh dein Herz – es schlägt so sacht, Ein sanftes Glühn in tiefer Nacht. Ich greif danach – doch halt nicht ein: Denn was ich lieb, sei ewig mein. [OUTRO] Kein Weg zurück, der Pfad ist mein, Im Schatten wurd’ ich neu – allein. Was Mensch einst war, ist längst verweht, Ein neuer Name nun besteht. Ich bin das Dunkel, Durst und Macht, Geboren tief in finstrer Nacht. Die Welt mag flieh’n – ich bleibe hier, Ein Kuss, ein Schwur, ein Sehnen – Gier. So sprecht mein Lied, im Blut geweiht – ich bin die Nacht, auf ewig Zeit. [Fin]

