Oh Spatz, schau dich an, wie du hier so sitzt, ganz still in der Ecke, wie fest du dich schützt. Doch brauchst keine Deckung, hier gibt es kein Ziel, nur Tee und Gelächter – das ist doch schon viel. Der Keks ist verschwunden, die Tasse fast leer, doch du bleibst und du wartest – willst du noch mehr? Die Kamera schweigt, das Bild bleibt so stumm, doch du hörst das Ticken – ist das nicht dumm? Chorus: Trink Tee, kleiner Spatz, denn mehr gibt es nicht, die Welt dreht sich weiter, egal, was hier spricht. Setz dich und bleib, lass die Fragen vergeh’n, in Claras Kulissen gibt’s einfach nichts zu seh’n. (Mit selbstironischer Wärme) „Na, was hast du gedacht, dass hier Wunder gescheh’n? Ein Spektakel? Ein Plan? Tja, das wirst du nicht seh’n. Ich mach, was ich will, so wie’s mir gefällt, und du bist nur Gast in meiner kleinen Welt.“ Ein Stück Kuchen vielleicht? Oder lieber noch Tee? Doch mehr wird nicht kommen, das tut fast schon weh. Doch schau, kleiner Spatz, wie geduldig du bist, Warten auf Nichts – das ist deine List. Chorus: Trink Tee, kleiner Spatz, denn mehr gibt es nicht, die Welt dreht sich weiter, egal, was hier spricht. Setz dich und bleib, lass die Fragen vergeh’n, in Claras Kulissen gibt’s einfach nichts zu seh’n. Outro: Bleibt sitzen, ihr Spatzen, ich mag euch ja doch, doch ehrlich gesagt – ich brauch euch hier noch. Ein Witz? Vielleicht. Ein Rätsel? Wer weiß. Doch warten auf Nichts hat einen ganz eigenen Reiz. (Lächeln hörbar, dann Stille.)