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Vorwort (zu Ritter Hektoberts Gschichten)... - 18.04.2024

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Vorwort zu Ritter Hektoberts Gschichten Es geht um Rittergschichten, jawohl, es geht um einen Ritter und seine Familie. Die erste Geschichte war der Einstieg, da war das Thema noch sehr allgemein, einfach ah Gaudi die am Unterschleißheimer See am sechzehnter achter zweitausendeins entstand. Ih woaß no genau, es war ah hoaßer Sommertag, alle Seebekannten waren um uns herum und des waren damals ned wenige. Dem Karl-Heinz hab ih immer seitenweise vorglesen und der Karl-Heinz hod immer gsogt, weiter, des gfoit ma. Ja und so machte ich mir den Gedanken, do ko ma doch wos Dauerhaftes draus macha. Immer mittwochs war dann die Ritterszeit und der Ritter bekam den Namen Berti, von Hektobert. Sei Frau, die Hanni, und der Ritter hatten wia im echten Leben, oder wia meine drei Töchter immer zu sagen pflegten...in echt...Kinder. Die Erlebnisse in echt wurden zu des Ritters Erlebnissen, des hat mir richtig Spaß gmacht. Wie ich überhaupt mir das Leben nicht ohne Humor, zur Not Galgenhumor, vorstellen konnte und kann. Da ich ein sehr, betont sehr großer Landshut-Fan bin, hatte ich immer die Burg Trausnitz vor meinen Augen. Was mir sehr leicht fiel, da wir sehr häufig in Landshut waren und es auch immer noch mit gleich großer Begeisterung sind. München können`s meinetwegen zusperren. Schade, aber leider hat München seinen Charme, den es immer auf mich hatte, verloren, der Fisch stinkt vom Kopf her und damit sollte alles gesagt sein. Mein Ritter Hektobert kam dann quasi in Landshut im Cafe Belstner am achtzehnten zweiten Zweitausendzwei auf die Welt. Oiso Berti, Hanni und die Kinder, welche da wären: Da älteste, da Max, da kloa Leo, die Tochter Leni und die Betty, nicht zu vergessen die Tina, also die volle Zahl der ritterlichen Kinder fünfe. Da is was los, wos in echt ah so is und ih woaß von wos ih do gschrieben hab, ih hab drei vorzügliche Töchter oder soll ih song, drei erziehungsberechtigte Kinder. Denn durch Kinder werd ma als Eltern ah a bisserl erzogen. So ging`s dahin und das über Jahre bis ins Jahr Zweitausendsieben, dann hatte sich der Ritter Hektobert in den Alltag verloren, oder anders gsagt, ih konnt aufgrund meiner Arbeitssituation nicht mehr so wia ih wollt. Das heißt, meine Zeit zum Nachdenken wurde stark reduziert. Was soll`s? Alles hat seine Zeit und jetzt im Heute, des Ritters Kinder so wia in echt haben die Kinder von damals Kinder. Ich zum Beispiel habe sechs Enkel, vier Buben und zwoa Mädel. Matthias und Laura die ich nahezu jede Woche sehe. Vier Enkel leben in Österreich und da sehe ich meine Lieben nicht so oft. Ja und Matthias hat vor kurzem eine Ritterburg geschenkt bekommen, da bewegten sich meine Gedanken. Wos is wohl aus dem Ritter Hektobert und den Seinen gworn? Da schaute ich in die warmherzigen Augen von Matthias und die Laura, seine Schwester grinste nicht minder. Ja und wenn ich an die Buam in Österreich denke, den Jakob und den Lukas und den jüngsten, dieses Jahr geboren, den Elias, und natürlich an die zuckersüße Sarah, da denk ich mir, wos draus gworn is, denkt ma sich oft bei Menschen, de ma moi früher kennt hod. Lange Rede kurzer Sinn, das nächste Moi in Landshut, im Cafe Belstner an einen Mittwoch wollen wir wieder in Bertis Burg schauen, wos do wohl ois passiert is. Ih lass mi moi in echt inspiriern und dann leng ma los. Roland, a boarischer Dichter