
Zwei Seiten derselben Straße [STTZ Anti-Obdachlosigkeit]
________̴ı̴̴̡̡̡ ̡͌l̡̡̡ ̡͌l̡*̡̡ ̴̡ı̴̴̡ ̡̡͡|̲̲̲͡͡͡ ̲▫̲͡ ̲̲̲͡͡π̲̲͡͡ ̲̲͡▫̲̲͡͡ ̲|̡̡̡ ̡ ̴̡ı̴̡̡ ̡͌l̡̡̡̡ Wir sind die _̴ı̴̴̡̡̡ ̡͌l̡̡̡ ̡͌l̡*̡̡ ̴̡ı̴̴̡ ̡̡͡|̲̲̲͡͡͡ ̲▫̲͡ ̲̲̲͡͡π̲̲͡͡ ̲̲͡▫̲̲͡͡ ̲|̡̡̡ ̡ ̴̡ı̴̡̡ ̡͌l̡̡̡̡.__________ ____________________ Storytellerz™________________________ ⚫🔴🟡 und Du findest uns im Discord unter: 🎶♪🎵 https://discord.gg/storytellerz 🎶♪🎵 Wir freuen uns auf Dich! By Flimmerkiste 2026 _______________________________________________________ [Spoken Intro] Man läuft an ihnen vorbei. Mit gesenktem Blick. Mit vollem Terminkalender. Mit warmen Händen in den Taschen. Doch niemand steht freiwillig draußen. Niemand entscheidet sich für Kälte. Hinter jeder Decke aus Karton liegt eine Geschichte. Hinter jedem stillen Blick ein Name. Wenn ihr etwas geben könnt, gebt es. Zeit. Respekt. Ein Gespräch. Helft den Hilflosen. Wer Gutes gibt, wird Gutes erfahren. [Verse 1 – Betroffener] Ich sitze auf einer Bank (allein) Die Nacht legt sich über meine Schultern (so kalt) Ich tue so als wäre ich nur müde (nur müde) Nicht heimatlos (nicht sichtbar) Mein Handy ist fast leer (kein Akku) Wie mein Mut (keine Kraft) Ich vermeide Spiegel (nicht hinsehen) Weil ich den Verlust darin sehe (zu viel) Ich vermisse ein Zimmer (ein Zimmer) Das nach mir riecht (nach Zuhause) [Hook – Betroffener] Ich will einen Ort (nur einen) Der meinen Namen trägt (meinen Namen) Ich will Wände (vier Wände) Die mich nicht wegschicken (nicht schon wieder) Ich will morgens aufstehen (aufstehen) Und wissen (wissen) Dass ich bleiben darf (bleiben darf) [Verse 2 – Betroffener] Ich habe gearbeitet (jeden Tag) Ich habe Rechnungen bezahlt (alles bezahlt) Ich habe funktioniert (funktioniert) Bis etwas zerbrochen ist (zu schnell) Erst leise (ganz leise) Dann endgültig (kein Zurück) Jetzt trage ich alles bei mir (alles hier drin) Fotos (Erinnerungen) Dokumente (Beweise) Die Angst wieder zu fallen (nicht nochmal) [Refrain – Übergang] Man sieht nur die Decke aus Karton (nur Karton) Nicht die Geschichte darunter (so viel mehr) Man hört nur das Wort obdachlos (dieses Wort) Nicht den Menschen (nicht mich) [Verse 3 – Sozialarbeiter] Ich sehe ihn jeden Dienstag (jeden Dienstag) Gleiche Jacke (gleiche Kälte) Gleicher Blick (müde Augen) Ich frage nicht nur nach Formularen (nicht nur Papier) Ich frage nach Schlaf (hast du geschlafen) Nach Essen (etwas Warmes) Nach Hoffnung (gibt es noch) Ich weiß (ich weiß) Ein Antrag heilt keine Scham (leider nicht) Aber er ist ein Anfang (ein Anfang) [Hook – Gemeinsam gedacht] Ein Ort (ein Ort) Der seinen Namen trägt (sein Name) Wände (Wände) Die nicht wegschicken (nicht weg) Ein Morgen (ein Morgen) Ohne Angst (ohne Angst) Bleiben zu dürfen (endlich bleiben) [Verse 4 – Sozialarbeiter] Manchmal fehlen Wohnungen (zu wenig) Manchmal fehlen Mittel (zu knapp) Manchmal fehlt nur jemand (nur einer) Der zuhört (ich höre zu) Ich erkläre Schritte (Schritt für Schritt) Ich telefoniere (bleib dran) Ich drucke Bescheide (Papier nach Papier) Zwischen Aktenstapeln (so viele) Suche ich nach Würde (Würde) [Verse 5 – Beide Perspektiven] Er unterschreibt (zitternde Hand) Seine Hand zittert (ich sehe es) Ich nicke (respektvoll) Nicht als Beamter (nicht nur das) Sondern als Mensch (als Mensch) Ein Schlüssel liegt auf dem Tisch (da ist er) Klein (so klein) Unspektakulär (und doch) Und doch schwerer (so schwer) Als jede Nacht auf Beton (kein Beton mehr) [Outro – Spoken] Vielleicht ist es nur ein Schlüssel. Vielleicht nur eine Chance. Vielleicht nur ein Moment, in dem jemand zuhört. Aber genau dort beginnt Veränderung. Nicht mit großen Reden. Sondern mit kleinen Taten. Seht nicht weg. Fragt nach. Reicht die Hand. Helft den Hilflosen. Wer Gutes gibt, wird Gutes erfahren.

