
❤️Text ohne Dialekt unten angehängt!❤️ ❤️Alles wird teurer❤️ [Intro Spoken] Heast, host g'sehn wos da Kaffee kost? i glaub, bold muaß i an Kredit fia a Lebakassemml aufnehma. [Verse 1] Fria noch da Hockn no schnöll ins Beisl eini, a Schnitzl und a Krügal, do woarst nie gonz allanig. Heit schau i aufs Konto, bevor i übahaupt geh, und frog mi bei jeda Rechnung, wia des weitergeh sull eh. [Verse 2] Beim Billa steh i länga vorm Regal ols beim Bier, vergleich die Preise, oba billiga wird nix mehr hier. Da Pensionist unt'n zöhlt sei Klangöld zomm, und sogt: "So vül hob i in mein Lebn no net zohln miassn, geh verdommt." [Chorus] Ols wird teira, jed'n Tog a bissl mehr, des Göldbörsal wird leichta, oba des Herz wird schwer. Ols wird teira, von da Semml bis zum Strom, und trotzdem steh ma auf und kumman irgendwie wieda hoam. Ols wird teira, oba aufgebn tua ma net, solong no ana locht im Grätzl, is no net ols z'spät. [Verse 3] Im Hof red'ns olle üba diesölbe G'schicht, die Miete geht aufi, oba da Lohn fulgt net. A junge Mama rechnet, wo's heit spoarn konn, während im Fernsehn wieda wer von Entlostung red'n konn. [Verse 4] Da Fronz beim Wirschtlstond mocht an Schmäh draus, sogt: "Bold kost a Eitrige so vül wia a Reihnhaus." Ma locht a bissl mit, oba lustig is des net wirklich, wal da Olltog wird für vülle imma öfta unerquicklich. [Chorus] Ols wird teira, jed'n Tog a bissl mehr, des Göldbörsal wird leichta, oba des Herz wird schwer. Ols wird teira, von da Semml bis zum Strom, und trotzdem steh ma auf und kumman irgendwie wieda hoam. Ols wird teira, oba aufgebn tua ma net, solong no ana locht im Grätzl, is no net ols z'spät. [solo] [Bridge] Vielleicht samma zäh, wal uns Wien so erzogn hot, mit an Schmäh auf die Lippn und an Grant in da Brust. Miar taal'n unsre Sorgn bei an Bier oda an Kaffee, und hoff'n, dass da Wind si irgendwonn amol wieda draht. [Outro] Ols wird teira, des spürt ma übaoll, bei da Rechnung auf'n Tisch und beim Einkauf im Lokal. Ols wird teira, und koana woaß wie long, doch die Leit bleibn steh'n, a wenn da Weg wird eng und z'long. Und i frog mi leise, wenn i durch mei Fensta schau: Wia long geht des no guat... in unsara Stodt genau? Und i frog mi leis… wenn i durch mei Fensta schau: Wia long geht des no guat... in unsara Stodt genau? ❤️❤️❤️❤️❤️Text ohne Dialekt!❤️❤️❤️❤️❤️ Alles Wird Teurer [Intro Spoken] Hast du gesehen, was der Kaffee kostet? Ich glaube, bald muss ich einen Kredit für eine Leberkässemmel aufnehmen. [Verse 1] Früher nach der Arbeit noch schnell ins Wirtshaus hinein, ein Schnitzel und ein Krügerl, da warst du nie ganz allein. Heute schaue ich auf mein Konto, bevor ich überhaupt weggehe, und frage mich bei jeder Rechnung, wie das weitergehen soll. [Verse 2] Beim Supermarkt stehe ich länger vor dem Regal als beim Bier, vergleiche die Preise, aber billiger wird hier nichts mehr. Der Pensionist unten zählt sein Kleingeld zusammen und sagt: „So viel habe ich in meinem Leben noch nie zahlen müssen, verdammt.“ [Chorus] Alles wird teurer, jeden Tag ein bisschen mehr, die Geldbörse wird leichter, aber das Herz wird schwer. Alles wird teurer, von der Semmel bis zum Strom, und trotzdem stehen wir auf und kommen irgendwie wieder nach Hause. Alles wird teurer, aber aufgeben tun wir nicht, solange noch jemand im Plattenbau lacht, ist noch nicht alles zu spät. [Verse 3] Im Hof reden alle über dieselbe Geschichte, die Miete steigt, aber der Lohn folgt nicht. Eine junge Mutter überlegt, wo sie heute sparen kann, während im Fernsehen wieder jemand von Entlastung spricht. [Verse 4] Der Franz am Würstelstand macht einen Witz daraus, sagt: „Bald kostet eine Käsekrainer so viel wie ein Reihenhaus.“ Man lacht ein bisschen mit, aber wirklich lustig ist das nicht, weil der Alltag für viele immer öfter unerquicklich wird. [Chorus] Alles wird teurer, jeden Tag ein bisschen mehr, die Geldbörse wird leichter, aber das Herz wird schwer. Alles wird teurer, von der Semmel bis zum Strom, und trotzdem stehen wir auf und kommen irgendwie wieder nach Hause. Alles wird teurer, aber aufgeben tun wir nicht, solange noch jemand im Plattenbau lacht, ist noch nicht alles zu spät. [Solo] [Bridge] Vielleicht sind wir zäh, weil Wien uns so erzogen hat, mit einem Schmäh auf den Lippen und einem Grant in der Brust. Wir teilen unsere Sorgen bei einem Bier oder einem Kaffee und hoffen, dass sich der Wind irgendwann wieder dreht. [Outro] Alles wird teurer, das spürt man überall, bei der Rechnung auf dem Tisch und beim Einkauf im Lokal. Alles wird teurer, und niemand weiß, wie lange noch, doch die Leute bleiben stehen, auch wenn der Weg eng und lang wird. Und ich frage mich leise, wenn ich aus meinem Fenster schaue: Wie lange geht das noch gut ... in unserer Stadt genau? Und ich frage mich leise, wenn ich aus meinem Fenster schaue: Wie lange geht das noch gut ... in unserer Stadt genau?


