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Aus­klin­gen­de Six­ties (Rockversion mi

Aus­klin­gen­de Six­ties (Rockversion mit Mitsing-Refrain) Strophe 1 Es war nicht leicht, doch fühlte sich frei, Familie, Clique – wir waren dabei. Man lernte schnell, was Stärke heißt, wenn du nicht der Letzte beim Wählen bleibst. Schulhofstaub im Gesicht, früh gemerkt: Geschenkt wird dir nichts. Refrain Hey – wir waren jung! Hey – wir waren frei! Zwischen Staub und Lärm und keiner ging vorbei. Hey – das ist unsere Zeit, die uns nie ganz verlässt. Ausklingende Sixties – der Beat, der uns festhält, der Rest! Strophe 2 April vierundsechzig, erster Tag, eine Schulbank, ein Freund, was kommen mag. Bis zum Abi Seite an Seite, die jüngsten Sextaner – bereit für die Weite. Siebenundsechzig Unterstufe pur, Lehrer mit Geschichte, hart wie Struktur. Strophe 3 Der Alte Fritz, ein müder Blick, mehr Krieg als Grammatik im Gepäck. Westfront-Stories, immer bereit, „Cabane au Canada“ – Fernwehzeit. Wir hörten zu und träumten weit, von einer anderen Wirklichkeit. Refrain Hey – wir waren jung! Hey – wir waren frei! Zwischen Staub und Lärm und keiner ging vorbei. Hey – das ist unsere Zeit, die uns nie ganz verlässt. Ausklingende Sixties – der Beat, der uns festhält, der Rest! Bridge (rhythmisch gesprochen / halb gesungen) Heidelberg, Straßen voll, Ideen laut, der Druck war voll. Wasserwerfer, Polizei, wir mittendrin – viel zu frei. Zu jung, zu nah, ganz vorn dabei, wir schrien nicht klug – wir schrien: dabei! Strophe 4 Was wurde aus dir, mein Freund von hier? Jura studiert, geblieben bei dir. Kanzlei am Rand, kein großes Geld, doch fest verwurzelt in dieser Welt. Ein Name fällt – Vergangenheit, gleiche Klasse, gleiche Zeit. Refrain (doppelt, beim zweiten Mal Publikum) Hey – wir waren jung! Hey – wir waren frei! Zwischen Staub und Lärm und keiner ging vorbei. Hey – das ist unsere Zeit, die uns nie ganz verlässt. Ausklingende Sixties – der Beat, der uns festhält, der Rest! Strophe 5 Sieben Jungs, einmal im Monat, reden von früher, vom Jetzt, vom Danach. Zu viel Alkohol, zu viel Lärm, Rock’n’Roll hat uns nicht verschont. Drei sind gegangen, viel zu früh, wir werden still – und denken an sie. Outro (leise → groß) Die Einschläge kommen näher, klar, plötzlich wird alles wunderbar wahr. Was bleibt, wenn der Vorhang fällt? Hey – wir waren jung! Hey – wir waren frei!