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Liam: Was für eine Welt!

V6

[MALE VOICE – LIAM ONLY, joyful, warm, expressive] [INTRO – lively Irish fiddle, acoustic guitar, gentle bodhrán] [VERSE 1 – bright, eyes shining] Felix, weißt du noch? Ich fuhr einfach los. Und plötzlich stand ich in Paris und fand den Bahnhof viel zu groß. In Rom verlief ich mich bei Regen, in Wien fuhr meine Straßenbahn davon. Und in Florenz gab’s zwei Teller Suppe – ich weiß bis heute nicht, warum! [small laugh, music lifts] Ich hab mit Fremden Wein getrunken, hab neue Freunde draus gemacht. Und manchmal saß ich ganz allein und hab vor lauter Glück gelacht. [CHORUS – expansive, jubilant, heartfelt; soaring folk anthem] Was für eine Welt! Was für ein Leben! So viele Wunder hinter jeder Tür! Ich durfte fahren, ich durfte staunen und all das, Felix, dank ich dir! Du hast mir diese Zeit gegeben, hast meinen Vater jeden Tag besucht. Was für eine Welt! Was für ein Leben! Und was für ein Glück, dich hier zu haben! [VERSE 2 – more intimate, deeply grateful] Sechs Monate war ich unterwegs. Sechs Monate warst du hier. Du hast gesagt: „Ich schau mal nach ihm.“ Doch Felix, glaub das bitte mir: Mein Vater hat mir oft geschrieben. Du kamst fast jeden Tag vorbei. Hast ihm geholfen, zugehört und warst beim Dinner dabei. Ich konnte fahren, ohne Angst, dass er allein zu Hause sitzt. [soft pause] Du hast mir nicht nur Zeit geschenkt. Du hast alles möglich gemacht. [CHORUS – fuller, grateful, soaring] Was für eine Welt! Was für ein Leben! So viele Wunder hinter jeder Tür! Ich durfte fahren, ich durfte staunen – und all das, Felix, dank ich dir! Du hast mir diese Zeit gegeben, hast meinen Vater jeden Tag besucht. Was für eine Welt! Was für ein Leben! Und was für ein Glück, dich hier zu haben! [BRIDGE – music softens; conversational, Liam presents his gift] Und jetzt … Jetzt bist du dran, Felix. Hör mal. [The sound of a thick folder being placed on the table] Hier. Mach sie auf. Auf der ersten Seite: Deine Reise. Von A bis Z. Ich hab die ganze Reise eingezeichnet. Mit Orten, die du sehen musst, und Umwegen, die sich wirklich lohnen. Hier sind die Zugverbindungen, hier die kleinen Pensionen, hier die Fähren und die schönsten Wege zu Fuß. [small amused pause] Und hier – siehst du diese Zettel? Adressen von Menschen, die ich unterwegs kennengelernt hab. Eine Familie in Rom, die dich zum Essen einlädt. Ein neuer Freund in Paris, der dir seine Stadt zeigt. Und in Florenz jemand, der dir endlich erklärt, was es mit diesen zwei Tellern Suppe auf sich hat! [gentle laugh] Auf jeder Seite stehen meine Tipps. Wo du bleiben solltest. Was du auf keinen Fall verpassen darfst. Und wo du besser keinen Wein bestellst. [soft, sincere] Ich bin jeden Kilometer im Geiste noch einmal gegangen. Diesmal für dich. [FINAL CHORUS – biggest emotional peak; joyful, grateful male solo] Was für eine Welt! Was für ein Leben! So viele Wunder hinter jeder Tür! Ich durfte fahren, ich durfte staunen – und all das, Felix, dank ich dir! Du hast mir diese Zeit gegeben, hast meinen Vater jeden Tag besucht. Was für eine Welt! Was für ein Leben! Und was für ein Glück, dich hier zu haben! [OUTRO – intimate, spoken-sung; music settles] Aber weißt du, Felix … Eine Mappe voller Pläne ist noch keine gebuchte Reise. Ich hab die Wege gefunden. Und dann hab ich jemanden getroffen, der aus meinen Notizen etwas ganz Besonderes gemacht hat. [brief pause] Du kennst ihn übrigens auch. [calling across the pub] Hey, mein Junge. Kommst du mal her? [END – short musical handoff, no additional voices]