
[Intro – close, whispered] Gedanken… Den ganzen Tag… und keiner davon bist du. [Verse 1] Wir wachen auf und der Kopf ist schon laut, noch bevor du fühlst, hat er alles gebaut, ein Strom ohne Richtung, ein endloser Kreis, du rennst durch Gedanken und merkst es nicht einmal. Wir zählen, vergleichen, wir ordnen, wir seh’n, wir zerlegen das Leben, um es zu versteh’n, doch irgendwo zwischen dem „warum“ und dem „wie“ verlieren wir leise das Einzige – wir. Wir sind so beschäftigt mit allem im Außen, mit gestern, mit morgen, mit Sinn und mit Zweck, doch keiner hat uns je wirklich gezeigt, wie man still wird… und einfach nur ist. [Pre-Hook – rhythmic, building] Gedanken kommen. Gedanken geh’n. Gedanken reden… doch lassen dich nicht seh’n. Gedanken ziehen. Gedanken dreh’n. Sag… wann bleibst du endlich steh’n? [Hook – emotional, groovy, flowing] Gedachte Gedanken – sie kommen, sie geh’n, ein Denken vom Denken, das niemals besteht. Gedanken vom Denken – sie halten dich fern von dem, was du bist, von deinem inneren Kern. Gedachtes Denken – es zieht dich nur fort, doch unter dem Lärm bleibt ein leiserer Ort. Und unter all dem, was du glaubst, was du bist, liegt etwas in dir… das du wirklich bist. [Verse 2] Uns wurde gezeigt, wie man funktioniert, wie man sich anpasst und sich selbst verliert, wie man alles benennt und in Formen zerlegt – doch nicht, wie man fühlt, was darunter entsteht. Nicht, wie man hört, wenn es leise in dir spricht, nicht, wie man sieht ohne ständiges Licht, nicht, wie man lebt ohne ständiges Ziel – einfach nur da sein… das reicht oft schon viel. Wir wissen so viel, doch verstehen so wenig, wir füllen den Kopf und entleeren das Sein, doch alles, was wahr ist, braucht keine Erklärung – es ist einfach da… wenn du aufhörst zu schrei’n. [Bridge – minimal, pause, almost spoken] Denke nie, du hättest gedacht… denn die meisten Gedanken denken dich. [Hook – second, stronger] Gedachte Gedanken – sie kommen, sie geh’n, ein Denken vom Denken, das niemals besteht. Gedanken vom Denken – sie lenken dich weg von dem, was dich hält, von dem, was dich trägt. Gedachtes Denken – sie flüstern, sie schrei’n, doch unter dem Lärm… bist du längst frei. [Outro – soft, resolving] Und vielleicht… geht es nicht darum, mehr zu denken. Sondern darum, endlich zu fühlen… und zu seh’n.

