
Lyrics by Kaien Von Rode © [Verse 1] Die Nacht ist ein Gefängnis ohne Gitter, Der Schlaf ein ferner Freund, die Luft ist bitter. Zwischen vier und fünf, wenn die Welt noch schweigt, Hat sich der Schmerz in jede Falte eingezweigt. Seelenschmerz, der brennt wie kaltes Eis, Ein Labyrinth, aus dem ich den Weg nicht weiß. [Chorus] Und ich falle tiefer in das Nichts hinein, Zerrissen zwischen 'Wir' und 'Alleine sein'. Ein Echo deines Namens in der leeren Pracht, Verloren im Schatten der Trennungsnacht. (Verloren im Schatten der Trennungsnacht.) [Verse 2] Ich zwinge mich hoch, die Glieder schwer wie Blei, Der gestrige Tag geht einfach nicht vorbei. Im Spiegelbild ein Fremder, müde und blass, Ich fülle die Leere mit Arbeit und mit Hass. Doch unter der Oberfläche rumort der Sturm, Ich krieche langsam aus meinem einsamen Turm. [Chorus] Und ich falle tiefer in das Nichts hinein, Zerrissen zwischen 'Wir' und 'Alleine sein'. Ein Echo deines Namens in der leeren Pracht, Verloren im Schatten der Trennungsnacht. (Verloren im Schatten der Trennungsnacht!) [Verse 3] Der Nebel lichtet sich, der Morgen bricht heran, Ich sehe klar, dass ich auch ohne dich kann. Die alten Ketten rosten, brechen Stück für Stück, Es gibt kein Halten mehr und keinen Weg zurück. Der letzte Tropfen Schmerz fällt leise in den Sand, Ich nehme meine Zukunft wieder in die Hand. [Bridge] Ich will nicht mehr kriechen! Ich will nicht mehr fliehen! Aus diesem Schmerz soll die Kraft jetzt entstehen! Ich höre auf zu warten! Ich höre auf zu flehen! Ich werde jetzt aufstehen! [Final Chorus] Ich stehe auf, die Schatten bleiben fern, In meiner Brust brennt jetzt ein neuer Stern. Die Stärke wächst aus jedem Tränenstein, Ich lasse die Vergangenheit hinter mir sein. Wieder ich, ganz ohne dich. [Outro] Wieder ich... (Wieder ich...) Ich bin wieder ich. Endlich Licht. (Endlich Licht.)

