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Gschaffte Leut - 05.06.2008

Gschaffte Leut Boid ham ma`s gschafft. Gschafft, wos gschafft? Wos Generationen aufbaut ham werd für a sogenannte Notwendigkeit aus`m Fenster gschmissen und durch d`Tür werd s`Joch neitrong. Für jemand der nimmer woaß, wos a Joch is, des is wos wo ma einegspannt werd und eigene Wege unmöglich wern, ma ko sich nur no in de gführte Richtung bewegen. Eng werd`s und weil de Enge künstlich herbeigführt worn is, sand de Erwartungen an die de gschafft wern völlig überzong. D`Leut empfinden des scho, sie sehng weiter als ma`s eahna zuatraut, aber de selben Menschen geben Stücke um Stück gesellschaftliche Errungenschaften her. Alle Lebensbereiche wern Teil um Teil materialisiert zum Handeln freigebn. Is doch notwendig! Wia manipuliern doch die Mächtigen, weg von einer sozialen Marktwirtschaft, hin zur ausbeuterischen Machtwirtschaft. Wia Spezeln der Mächtigen sand de de der politischen und zahlten Clique ohgehörn. Welch harte Worte, aber nichts dagegen wia genau de de Menschen schaffen. Geschafft, der Normale schafft`s kaum no und eahm macht ma mit Macht a Gwissen, weh er mecht abweichen und song, aber des und des warn doch Errungenschaften…, poltert wia a Fallbeil der Spruch herunter, „Es is doch notwendig,“ und scho rollen de Köpfe. Doch je länger Köpfe rollen und a Notwendigkeit beschworen werd, werd sich wirklich a Not aufdoa. Leider is da Mensch vergesslich und immer wenn er sich ganz vergessen vorkimmt, dann schreit er in seiner Not und wenn die Not weltweit gmacht werd, schreit der Mensch nach einem Retter. Mich dat`s ned wundern, wenn a paar Retter scho Gewehr bei Fuß steh datn.