
[Intro – leise, fast geflüstert] Ich bin nicht still, weil ich nichts zu sagen hab, ich hab nur Angst, dass ich mich selbst verrat. Zu viele Gedanken, zu wenig Mut, ein Herz voller Zweifel, das niemandem ruht. [Strophe 1] Ich steh in einem Raum voller Stimmen, doch keiner kann hören, was in mir beginnt. Ich lächle kurz, wenn mich jemand ansieht, während in mir ein Sturm durch die Stille zieht. Ich überlege zu lang, was ich sagen soll, ob meine Worte falsch sind, ob ich zu viel wollt. Und wenn mich jemand fragt: „Wie geht es dir?“ sag ich: „Alles gut“, und versteck mich in mir. Ich bin nicht kalt, ich bin vorsichtig geworden, hab manche Gefühle tief in mir begraben. Denn wer einmal sein Innerstes offenbart, weiß, wie verletzlich ein Mensch danach war. [Pre-Chorus – langsam steigend] Ich möchte vertrauen, doch etwas hält mich zurück, ich suche nach Nähe und fürchte sie zugleich. Ich will, dass mich jemand versteht, ohne zu fragen, doch wie soll ich mich zeigen, wenn Ängste mich tragen? [Refrain – kraftvoll, emotional] Hinter Mauern aus Glas steh ich ganz allein, jeder kann mich sehen, doch keiner blickt hinein. Ich will jemandem glauben, mich endlich versteh’n, doch ich hab zu viel Angst, wieder unterzugeh’n. Ich bin leise, nicht leer, ich fühl viel zu viel, manchmal kann ich nicht mehr. Und auch wenn mein Schweigen wie Gleichgültigkeit scheint, ist da ein Mensch, der sich nach Geborgenheit sehnt. Hinter Mauern aus Glas, hinter Zweifeln und Schmerz, liegt ein Mensch voller Sehnsucht mit einem zerbrechlichen Herz. [Strophe 2] Ich brauche meine Ruhe, um wieder zu atmen, doch manchmal wünsch ich mir, jemand würde bleiben. Nicht jemand, der drängt, nicht jemand, der zieht, nur jemand, der sieht, was hinter mir liegt. Ich öffne mich langsam, in winzigen Schritten, hab Angst vor dem Fallen, Angst vor dem Dritten Wort, das mich trifft, wenn ich ehrlich mal bin, und plötzlich frag ich mich: War ich zu viel? Ich analysiere Blicke, Nachrichten, jedes Wort, such nach versteckten Gründen und denk mich selbst fort. Vielleicht war die Pause nur Müdigkeit, doch mein Kopf macht daraus schon den nächsten Streit. Ich weiß, dass nicht jeder mir wehtun will, doch meine Gedanken werden selten still. Und manchmal ist selbst ein schöner Moment ein Ort, an dem meine Angst schon das Ende erkennt. [Pre-Chorus – mit sanftem Hintergrundgesang] Ich möchte vertrauen, doch ich brauche Zeit, ein bisschen Geduld und ein bisschen Sicherheit. Ich bin kein Rätsel, das man lösen muss, manchmal brauch ich nur Verständnis statt Schluss. [Refrain – mit stärkerem Beat] Hinter Mauern aus Glas steh ich ganz allein, jeder kann mich sehen, doch keiner blickt hinein. Ich will jemandem glauben, mich endlich versteh’n, doch ich hab zu viel Angst, wieder unterzugeh’n. Ich bin leise, nicht leer, ich fühl viel zu viel, manchmal kann ich nicht mehr. Und auch wenn mein Schweigen wie Gleichgültigkeit scheint, ist da ein Mensch, der sich nach Geborgenheit sehnt. Hinter Mauern aus Glas, hinter Zweifeln und Schmerz, liegt ein Mensch voller Sehnsucht mit einem zerbrechlichen Herz. [Bridge – Klavier, tiefe Männerstimme, ruhig und ehrlich] Wenn ich mich zurückzieh, heißt das nicht, dass ich dich hasse. Wenn ich kaum etwas sage, heißt das nicht, dass ich nichts fühle. Wenn ich deine Nähe will und trotzdem Abstand brauch, dann kämpft meine Angst vielleicht gerade gegen mich selbst. Bitte zwing mich nicht, dir alles zu erzählen. Lass mich selbst entscheiden, welche Worte ich wähle. Bleib ehrlich zu mir, sei geduldig und klar, denn Vertrauen entsteht nicht von heute auf morgen. Und vielleicht, wenn die Zeit meine Zweifel ein wenig besiegt, zeig ich dir den Menschen, der tief in mir liegt. Nicht perfekt, nicht immer stark, nicht frei von Angst, doch jemand, der lieben kann, wenn du ihn lassen kannst. [Letzter Refrain – emotionaler Höhepunkt, volle Instrumente] Hinter Mauern aus Glas bin ich nicht mehr allein, vielleicht darf ich irgendwann ein bisschen mutiger sein. Vielleicht muss ich nicht fliehen, wenn jemand mich sieht, vielleicht gibt es Menschen, bei denen die Angst langsam zieht. Ich bin leise, nicht leer, und ich verdiene Verständnis genauso wie jeder. Ich muss nicht sofort jedem mein Innerstes zeigen, darf langsam vertrauen und trotzdem ich bleiben. Hinter Mauern aus Glas wird ein Fenster ganz sacht, und ein kleiner Lichtstrahl fällt hinein in die Nacht. Ich bin mehr als die Ängste, die niemand versteht, ich bin mehr als die Traurigkeit, die mit mir geht. [Outro – leise, nur Klavier] Vielleicht öffne ich die Tür. Nicht heute. Vielleicht nicht morgen. Doch irgendwo in mir ist noch die Hoffnung, dass jemand mich sieht … und trotzdem bleibt. Nicht, weil ich perfekt bin. Sondern weil ich ich bin.

