
[Strophe 1] Im Windgarten rauscht es leise, Wasser zieht auf seine Reise, Blätter tanzen, Gräser weh’n – doch heut ist etwas nicht so schön. Hier ein Murren, dort ein Klagen, alle haben was zu sagen. Doch die Worte drehn sich rund, finden keinen guten Grund. [Refrain] Sag, was ist. Sag, was du fühlst. Schau, ob du selbst etwas bewegen willst. Ein kleiner Schritt, ein offenes Wort – und plötzlich fließt etwas weiter fort. Im Windgarten, im Windgarten, muss Frieden nicht vom Himmel warten. Wenn jeder schaut: Was kann ich tun? beginnt das Murren auszuruh’n. [Strophe 2] Unter einer Silberpappel wird das Licht auf einmal sacht. Drei Sanaris stehen dort, still und freundlich, hell erwacht. Keine Zauberstäbe schwingen, keiner kann den Frieden bringen. Doch sie zeigen, Stück für Stück, wo ein Weg beginnt zurück. [Refrain] Sag, was ist. Sag, was du fühlst. Schau, ob du selbst etwas bewegen willst. Ein kleines Brett, ein klarer Plan – und plötzlich fängt Veränderung an. [Bridge] Ein Steg wird fest. Ein Schild steht gerade. Jemand hilft auf seine Weise. Einer hört dem andern zu – und aus Stillstand wird ganz leise wieder Bewegung, wieder Mut. [Letzter Refrain] Sag, was ist. Sag, was du fühlst. Schau, ob du selbst etwas bewegen willst. Nicht alles wird gleich wunderbar – doch etwas wird gemeinsam klar. Im Windgarten, im Windgarten, kann Frieden mit ganz Kleinem starten. Ein offenes Herz, ein wacher Blick – und jeder trägt ein Stückchen mit. [Outro] Der Bach fließt weiter, der Wind zieht fort. Die Sanaris sind schon anderswo. Doch etwas von ihrem Licht bleibt hier: Wo wir gemeinsam anfangen.

