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Nie genug

[Strophe 1 – Rap, leise aber bestimmt] Dann kam der Bruch, ich dacht, ich werd laut, endlich mal reden, raus in die Crowd. Doch kaum war die Stimme, war sie zu viel, zu ehrlich, zu konsequent, nicht ihr Spiel. Sie nennen mich Störfaktor, unbequem, zu anders, zu direkt, zu sehr Problem. Ich wollte nur sein, nur echt, nur klar, doch ich war zu gefährlich für ihre Schar. ⸻ [Refrain – gesungen, weich, melancholisch] Nie genug, nie genug, für ihre Welt, für ihr Gefug. Nie richtig, nie passend, egal was ich tu – sie wollen es anders. Nie genug, nie genug, doch ich geh den Weg, den ich wirklich such. Mit Herz und Mut, mit meinem Licht, denn anders sein – das bricht mich nicht. ⸻ [Strophe 2 – Rap, mit mehr Druck] Zu laut für die Stillen, zu echt für die Masken, zu frei für die Regeln, zu schwer für ihr Anpassen. Ich fall aus dem Raster, doch bleib ich stabil, bin das Echo von Wahrheit im falschen Spiel. Sie zeigen mit Fingern, doch seh’n nicht den Kern, sie wollen mich biegen, doch ich bleib fern. Ich bin kein Vorbild in ihrem System, ich bin die Frage, die bleibt, unbequem. ⸻ [Bridge – gesprochen, fast geflüstert] Und weißt du was? Es ist egal, wie du bist. Für manche wirst du nie genug sein. Doch für die Wahrheit – bist du wichtig. ⸻ [Refrain – groß, voller Stimme] Nie genug, nie genug, doch mein Herz schlägt laut genug. Nie richtig, nie passend, doch mein Licht bleibt unermüdlich strahlend. Nie genug, nie genug, doch ich bleib wahr, ich bleib aufrecht, klar. Ehrlich, konsequent, zu anders – ja, das bin ich, das bleibt wahr.