
[Strophe 1] Der Wind pfeift durch die Straßen von Wien, ich hab gelernt, mich vor dem Schmerz zu ziehn. Von klein auf gelernt: Vertrauen bringt Pech, also steck ich den Kopf nicht ins Sandloch, ich steh fest. Ein Leben lang Härte, mein Herz wie ein Stein, wer nichts an sich ranlässt, bleibt im Sturme allein. Ich sage kein Wort, der Blick bleibt ganz starr, weil Schweigen der einzige Schutzschild noch war. [Refrain] Die Kälte ist da, sie weicht nicht zurück, ein Panzer aus Eis schützt vor neuem Missgeschick. Ich kämpfe mich durch, Tag für Tag, Schritt für Schritt, und trage den alten, tiefen Schmerz einfach mit. Doch tief in mir drin brennt ein Licht in der Nacht – für die, die ich liebe, hab ich den Weg freigemacht. [Strophe 2] Jahre vergehn, die Türen sind zu, ich schau auf die Uhr und finde keine Ruh. Zwei Jahre kein Lachen, zwei Jahre kein Blick, sie gaben dir Angst, kehrst den Rücken zurück. Ich mach dir kein Vorwurf, mein Mädchen, mein Kind, egal was sie sagen, was die Lügen auch sind. Ich halte mich fest und stehe bereit, wenn der Tag irgendwann die alten Fesseln befreit. [Refrain] Die Kälte ist da, sie weicht nicht zurück, ein Panzer aus Eis schützt vor neuem Missgeschick. Ich kämpfe mich durch, Tag für Tag, Schritt für Schritt, und trage den alten, tiefen Schmerz einfach mit. Doch tief in mir drin brennt ein Licht in der Nacht – für die, die ich liebe, hab ich den Weg freigemacht. [Outro] Keine Worte nötig. Der Schutz bleibt stehen. Bis wir uns wiedersehen.

