
═════════════════════════════ 🐺 ───── ılıılıllı BabeinlovexD ılıılıllı ───── 🐺 ▶ 2:34 ─────────────●────── 3:45 ──── Lyrics & Concept: BabeinlovexD ──── ───────────────────────────── 💬 Join the Community: 👉 https://discord.gg/storytellerz ═════════════════════════════ ✧・゚: *✧・゚:* ─── ꧁ 𝗟𝗬𝗥𝗜𝗖𝗦 ꧂ ─── *:・゚✧*:・゚✧ Ich renne. Wie ein Omkir noch nie zuvor gerannt ist. Der Schleier reißt auf. Das Ticken... in jedem Wimpernschlag kann es enden. Valine! Kein Blick mehr für die Welt, ich seh kein einziges Gesicht, der Lärm der Stadt ertrinkt, nur ihre Lebenslinie bricht! Ich reiße durch den Schleier, durch die Kälte dieser Nacht, das Zeitfenster tickt gnadenlos mit unerbittlich harter Macht. Feuchte Seitengasse, Schlamm auf kaltem Pflasterstein, dort liegt sie regungslos – ihr Atem zittrig, schwach und klein. Über ihr der Timum, eine lautlose Gestalt, verweilt an seinem Werk, so unerbittlich und so kalt. Für Menschen nur ein Schwächeanfall, nur ein schwerer Sturz, doch ich seh das Siegel: Ihre Lebenszeit wird kurz! Das Urteil von Schyok, im Schicksalsnetz verankert, tief – kein Wächter darf je stören, was die Schöpfung ewig rief! Jahrtausende Distanz vergehen in nur einem Blick, ich stürze in den Dreck vor sie, es gibt kein Mehr-Zurück! Stirn an Stirn im Schmutz gebeugt, das Schicksal fordert Zoll – doch diese Liebe brennt gewaltiger als die Ordnung soll! Ich brenne den Kern! Ich zünde das Licht! Das Siegel zerbirst, das Schicksal zerbricht! Kein Plan, kein Bedenken, ich werfe mich rein – die Flamme reißt sie aus dem Schatten allein! Die Seelenexplosion reißt die Gasse entzwei, der Timum verweht, ihr Verhängnis vorbei! Ich geb meine Gabe, die Macht und die Zeit – ein Wächter verglüht für die Sterblichkeit! Das Glühen verlischt, der Lärm fällt ab ins Nichts, Asche fällt wie sanfter Schnee im Schein des Dämmerlichts. Kein Schild mehr, keine Magie, das göttliche Amt verbrannt, ich knie erschöpft im Dreck mit einer tauben, zitternden Hand. Zum ersten Mal der Schmerz, der tief im Knochenmark erwacht, das Pochen in den Schläfen und die Kälte dieser Nacht. Valine regt sich schwach, das Todesband ist abgetrennt, doch noch hält sie der Schatten, der ihren Geist gefangen nennt. Zwei Körper auf der nassen Erde, schutzlos und allein, von nun an tickt die Zeit für uns wie bei Sterblichen darein. Kein Omkir mehr. Kein Wächter. Nur nackte Haut im Staub. Die Ewigkeit ist fort. Doch als meine klammen Finger... ihre Hand umschließen... zählt kein verlorener Himmel mehr. Nur eins. Ich brenne den Kern! Ich zünde das Licht! Das Siegel zerbirst, das Schicksal zerbricht! Kein Plan, kein Bedenken, ich werfe mich rein – die Flamme reißt sie aus dem Schatten allein! Die Seelenexplosion reißt die Gasse entzwei, der Timum verweht, ihr Verhängnis vorbei! Ich geb meine Gabe, die Macht und die Zeit – ein Wächter verglüht für die Sterblichkeit! Ich hole dich zurück. Atme, Valine. Wir sind am Leben.

