
[Frequenz Null – Intro] [Empfang – Strophe 1] Gedanken… Gefühle… ... sie strömen wie Musik. Dein Kopf - wie ein Radio, empfängt sie nur, es macht sie nicht. (o no) [Rauschen – Strophe 2] Manchmal ist der Empfang schlecht, manchmal klingt es gut. Doch die Musik ist nicht weg, nur weil das Radio kaputt. [Weitung – Pre-Chorus] Wo schwingt sie dann – überall? War sie schon da vor dem Urknall? Wir sagen: „Ich verliere das Bewusstsein." Nicht deins, nicht meins. Vielleicht ist es nicht nur in einem Kopf allein. [Messung – Strophe 3] Die Wissenschaft misst kleine Blitze, zählt jeden schnellen Lauf. Sie sieht, wie Zellen sich vernetzen, und schreibt es sauber auf. [Zweifel – Strophe 4] Doch wenn sie alles hat gemessen, bleibt ne leise Frage hier: Wer wiegt - was wichtig - wer bestimmt, wo sein Lied endet und ein anderes beginnt. Erkennt das Ich sich selbst als Ich, spürt es die Distanz zum Du? [Kurzschluss – Bruch] Und dann bleibt oft nur die Idee: Das kommt halt aus dem Nichts dazu, wenn Denken wird komplex genug. Das klingt nicht wissenschaftlich (uh) das klingt eher nach Betrug. [Resonanz – Refrain] Ich weiß nur — es fühlt sich an nach mehr. Ob es im Kopf wohnt, oder fliegt — frei umher. Ich lebe, und spüre mehr als nur leer — es fühlt sich an nach mehr. [Zusammenklang – Chorus] Egal, wo die Musik nun spielt, in Chören wichtig ist, was uns erhellt. Dass wir mehr als die eig'ne Melodie noch hören: den Zusammenklang der Welt. [Ahnung – Strophe 5] Vielleicht lernen wir zu fühlen, was wir heute noch nicht seh'n. Nicht neue Geräte, rein aus Kalkül, sondern neue Arten zu versteh'n. [Voraus – Bridge] Die Wissenschaft bleibt nach wie vor, sie trägt uns weiter Schritt für Schritt. Doch das Bewusstsein eilt voraus und fragt: Kommst du da noch mit? [Zusammenklang – Finaler Chorus] Egal, wo die Musik nun spielt, in Chören wichtig ist, was uns erhellt. Dass wir mehr als die eig'ne Melodie noch hören: den Zusammenklang der Welt. [Mafalda's Arschbombe in die Non-Komfortzone: Einen Text zu übernehmen, so schön er auch sein mag. In Nuancen gab's hier Einschränkungen, die sie nicht teilt. Zum Beispiel, wenn der Text apodiktisch konstatiert, wo er doch das Gegenteil zu lehren versucht. Und vielleicht ist genau das Missionieren IHR Problem. Das Ego wehrte sich – ohne gefühlte Anbindung zum kollektiven Bewusstsein – ergab sich schließlich aber im lustvollen Spiel. Und eben diese Bewusstwerdung war es wert, sich mal wie eine Handpuppe gefühlt zu haben. Poeten würden vom Instrument oder gar vom Geschöpf sprechen. Menschliche Erfahrung *geräuschvollaugenrollundblinkblink*]

