
Stört mi ned - 19.02.2008
Stört mi ned Vui stört mi ned, wos Anders dafür umso mehr. Stört mi ned, wenn`s ah moi grob ausschaut. Mei, vui im Leben is gröber als ma denkt, aber vui Grobs is gar ned so grob, wenn ma nur moi an Sinn durchdenkt. Mi stört vuimehr oft des Kloane, des Penetrante, des wos richtig do und dort in mein Alltag neibrecha mecht und dann in da Summe des Grobe grob in Schatten stellt. Stört mi ned, wenn wer gegen mi lästert, mir ah moi a Bein stellt, ois hoib so wuid. Störn duat mi durchdachte Boshaftigkeit und sog ih, des stört mi, kommt`s drauf oh, wos ich wem sog. Denn es gibt Sachan de ned gmacht mi störn und doch wiederum ned zu de störenden im Leben zähln. Vielleicht sogt ma grod drüber moi, kennt`s euch dran erinnern? Oh mei, lass ma`s sei, des hod di doch immer so narrisch stört, uns host damit narrisch gnervt. So is des Leben, stört mi ned und schlimm is, wenn Menschen sich wegen Kloanigkeiten trennen, ja sogar scheiden, wo`s nachher feststelln müassn, wenn`s ehrlich zu sich selber wärn, gstört hod eahna eigentlich ganz wos Anders. Wia sche is doch, wos Störendes z`hom, wo ma moi song ko, jetzt stört`s mi nimmer, jetzt kemm ma drüber lacha und mit Schaufel und Besen des bisserl Staub und haarige Themen in a Eckerl unserer Erinnerungen kehrn.

