
[Intro] Tief im Beton, der Raum wird weit Der Bass zieht Kreise, Zeit wird Zeit Schweiß auf den Wangen, Blick wie Glas Alle im Takt, kein Rückweg, nur Spaß Langsam sinkt der Abend ein Und jeder will noch leichter sein Ein Atemzug, ein kurzer Blitz Dann springt der Körper aus dem Sitz [Verse 1] Anas Hände zittern, dann ganz weich Er lacht zu laut, wird federleicht Sein Kopf ist Wolke, schwerelos Er tanzt, als wär der Boden bloß Milos Pupillen, schwarz und groß Er grinst und nickt, die Nacht ist los Jana zieht den Kiefer schief Ihr Herz schlägt hell, ihr Blick wird tief Ben steht da, ganz rot im Gesicht Und sagt nur noch: Ich fall hier nicht Doch seine Schultern werden rund Und alles dreht sich, bunt und bunt Meri schließt die Augen kurz Ihr Schmerz wird klein, ihr Atem kurz Dann öffnet sie sich, weich und weit Und tanzt sich durch die Dunkelheit [Pre-Chorus] Immer tiefer, immer näher Alle Körper werden schwerer Und doch so leicht, so wunderbar Als wär der Morgen gar nicht da Noch ein Zug, noch ein Schritt Die ganze Menge nimmt uns mit [Chorus] Alle nehmen was Alle sind ganz nass Alle lächeln breit In der gleichen Zeit Alle nehmen was Alle sind ganz klar Alle fliegen hoch Und bleiben wunderbar [Verse 2] Timo redet, ohne Ziel Jedes Wort wird weich und viel Er malt mit Fingern in die Luft Und jeder Satz bekommt schon Duft Sara kippt den Kopf zur Wand Sie spürt den Raum wie warmes Land Ihr Lachen rollt, dann bricht es los So frei, so roh, so grenzenlos Noah presst die Hände fest Weil jede Welle ihn nicht lässt Doch statt ihm Angst macht sie ihn weit Er wird aus Kälte wieder Kleid Leyla zählt die Lichter nicht Sie zählt nur noch ihr Innenlicht Und jeder Puls, der durch sie fährt Macht sie noch heller, unversehrt [Pre-Chorus] Immer tiefer, immer näher Alle Körper werden schwerer Und doch so leicht, so wunderbar Als wär der Morgen gar nicht da Noch ein Zug, noch ein Schritt Die ganze Menge nimmt uns mit [Chorus] Alle nehmen was Alle sind ganz nass Alle lächeln breit In der gleichen Zeit Alle nehmen was Alle sind ganz klar Alle fliegen hoch Und bleiben wunderbar [Bridge] Jetzt spricht der Raum in einer Welle Kein oben mehr, nur eine Stelle Herzen schlagen, heiß und rund Jeder Mund macht neuen Grund Ein Schritt vor und zwei zurück Dann wieder hoch, im selben Glück Gesichter glühen, Augen weich Hier ist niemand arm, hier ist jeder reich Und wenn die Nacht sich weiter biegt Bleibt dieses Beben, das uns wiegt [Chorus] Alle nehmen was Alle sind ganz nass Alle lächeln breit In der gleichen Zeit Alle nehmen was Alle sind ganz klar Alle fliegen hoch Und bleiben wunderbar [Break] Aaaah Kreis um Kreis Tief und heiß Aaaah Keiner fällt Alles hält Aaaah Noch einmal Noch einmal [Outro] Tief, tiefer, noch viel tiefer Der Keller wird zum endlosen Schieber Der Subbass rollt wie schweres Meer Und jeder Schritt will immer mehr Ganz langsam sinkt der Druck ins Nichts Doch keiner geht, kein Licht zerbricht Nur Herz und Stahl und letzter Rauch Dann trägt der Boden uns noch ein Stück auch Aaaah Tief und schwer Noch so leer Aaaah Beben bleibt Bis der Morgen schweigt

