[INTRO] Ich flüstere nicht. Ich warte. Denn sie… ist vollkommen. [Strophe 1] Sie geht lautlos durch Schatten und Stein, Ihr Kleid ist wie Nebel, ihr Blick ist allein. Die Augen wie Nächte ohne Beginn, Wo selbst das Gebet vergeht im Sinn. [Refrain] Der Engel des Schweigens – so schön, so fern, Sie ruft mich – ich folge ihr gern. Ihre Flügel streifen meine Haut, Ich falle still – und ungeschaut. Ich falle still – und ungeschaut. [Strophe 2] Ihr Flüstern klingt wie kalter Wind, Der dort weht, wo keine Träume sind. Die Hände zart, doch aus Kristall, Sie halten fest – und alles wird schal. Sie halten fest – und alles wird schal. [Refrain] Der Engel des Schweigens – kein Hass, kein Klang, Nur eine Geste – sanft und bang. Sie weint nicht, sie zögert nie, Und in der Stille stirbt auch das „Wie“. [Bridge – gesprochen, leise] Ich laufe nicht fort. Ich flüstere nicht. Ich warte. Denn sie… ist vollkommen. [Letzter Refrain – getragen, feierlich] Der Engel des Schweigens – so licht, so kalt, Nimmt meine Hand und macht sie alt. Und in ihrem Arm werd’ ich zu Stein… Doch schöner kann kein Ende sein.