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Unterm Himmelszelt (Re-work) [STTZ Anti- Obdachlosigkeit]

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V5

[Intro] [Verse 1] Ich zog durch die Straßen, der Wind beißt kalt, die Stadt wie ein Gespenst, in Nebel verhallt. Das Wichtigste gepackt, in der Tasche ein Traum, Hunger im Magen, doch die Hoffnung bleibt kaum. Hab unter Brücken im Dreck mein Nachtlager gemacht, dort, wo der Mond nur flieht und keiner erwacht. Die Stille im Raum war wie ein schwerer Stein, keiner schaut hin, niemand will bei mir sein. Verloren im Schein von flimmernden Lichtern, verblasst von den Gesichtern, die nicht mehr richten. Ich ging durch die Nacht, die Schritte schwer und lang, meine Seele zerrissen, doch der Wille erklang. Kälte in den Knochen, doch der Blick bleibt klar, ich wusste, dass ich überlebe, auch wenn’s niemand sah. [Chorus] Ich war alleine, über'm Kopf nur das Himmelszelt, keine Wärme, kein Dach, nur die kälte der Welt. Ich kämpfte im Dunkeln, doch fand kein Licht, doch tief in mir wusste ich, ich zerbreche nicht. [Verse 2] Meine Mutter schickte mich fort, als ich 18 war, ließ mich ziehen, ohne Liebe, sah nicht die Gefahr. Nie zu Drogen geflüchtet, nie dem Schein verfallen, wollte leben, nicht nur überleben, nicht in Schatten wallen. Während sie feierten, in warmen Zimmern saßen, kämpfte ich ums überleben, während sie sich überfrassen. Die Nächte gehörten mir, die Sterne mein Licht, die Straßen mein Spiegel, das Leben bricht. Jeder Tag ein Kampf, ein Tanz mit dem Wind, überall Gesichter, doch niemand, der mich find. Verstoßen, gehasst, von der Welt nicht gewollt, doch tief in mir brannte ein Feuer aus Gold. Habe mich gehasst, hab geweint in der Nacht, doch irgendwann hab ich erkannt, was in mir erwacht. [Bridge] Jetzt steh ich hier, der Blick gen Horizont, hab die Nächte besiegt, die mich niemals verschont. Gesellschaft verachtet, doch ich bin noch hier, mit Narben im Herzen, doch mein Ziel war nie zu sein wie ihr. [Chorus] Ich war alleine, über'm Kopf nur das Himmelszelt, keine Wärme, kein Dach, nur die kälte der Welt. Ich kämpfte im Dunkeln, doch fand kein Licht, doch tief in mir wusste ich, ich zerbreche nicht. [Chorus] Ich war alleine, über'm Kopf nur das Himmelszelt, keine Wärme, kein Dach, nur die kälte der Welt. Ich kämpfte im Dunkeln, doch fand kein Licht, doch tief in mir wusste ich, ich zerbreche nicht. [Fade out] [End]